Vom 1. Juli bis 30. September 2014 ging die Kantonspolizei Zürich gezielt gegen bestimmte Formen von Vermögensdelikten vor. Im Verlaufe dieser Schwerpunktaktion sind insgesamt 306 Personen festgenommen worden. Davon stammen 85 Personen aus Rumänien; diese hatten sich vorwiegend als...
Vom 1. Juli bis 30. September 2014 ging die Kantonspolizei Zürich gezielt gegen bestimmte Formen von Vermögensdelikten vor. Im Verlaufe dieser Schwerpunktaktion sind insgesamt 306 Personen festgenommen worden. Davon stammen 85 Personen aus Rumänien; diese hatten sich vorwiegend als Kriminaltouristen in der Schweiz aufgehalten.
Im Frühjahr nahm die Zahl der Meldungen zu, wonach Osteuropäer namentlich im Bereich von Zufahrten zu Hochleistungsstrassen betteln. Ebenfalls wurden öfter Betrugsanzeigen von Geschädigten eingereicht, denen wertloses Metall als Goldschmuck verkauft worden war. Da der Schmuck in der Regel mit einem gängigen 18 Karat Goldstempel versehen war und auch das entsprechende Gewicht hatte, fiel den Opfern die Täuschung zunächst nicht auf.
Weiter wurde in dieser Zeit eine Häufung von Trickdiebstählen im Bereich von Bankomaten registriert. Die Masche der Täter war immer die Gleiche: Die Opfer wurden beim Geldbezug beobachtet; kaum lag das Geld im Ausgabefach, traten die Täter an die Opfer heran und lenkten sie mit Fragen nach dem Weg ab. Dabei wurde den Opfern in vereinzelten Fällen auch die Sicht auf den Geldautomaten genommen, indem ihnen eine geografische Karte vor das Gesicht gehalten wurde.
Kapo reagiert
Damit war es angezeigt, dass die Kantonspolizei Zürich adäquat auf diese Form der Vermögensdelikte reagiert. Sie startete daher eine neue Schwerpunktaktion, um Täter festzunehmen und die Serien von Straftaten zu beenden. Zudem sollte dadurch die Zahl der Diebstähle in den Sommermonaten in Grenzen gehalten werden. Während der Aktionszeit vom 1. Juli bis zum 30. September 2014 wurden insgesamt 306 Personen verhaftet, 15 von ihnen gleich mehrfach.
Von den Festgenommenen stammen 85 Personen aus Rumänien, 67 Personen aus Marokko, 63 Personen aus Tunesien, 57 Personen aus Algerien sowie 34 Personen aus weiteren Ländern. Insgesamt wurden 271 Männer und 35 Frauen arretiert. Neben Taschen- und Trickdieben, Einbrechern, Betrügern, Bettlern, Wahrsagern und Teppichhändlern, die Billigwaren zu Wucherpreisen verkaufen wollten, wurden auch Personen kontrolliert und verhaftet, die sich illegal in der Schweiz aufhielten.
Neue Schwerpunktaktion zur Weihnachtszeit
Erfahrungsgemäss nimmt in der bevorstehenden Winter- und Vorweihnachtszeit die Anzahl der Laden-, Taschen- und Trickdiebstähle zu. In stark frequentierten Einkaufsstrassen, an Weihnachtsmärkten und in Einkaufszentren finden Täter ideale Bedingungen für die Begehung solcher Delikte.
Die Kantonspolizei Zürich richtet in diesem Jahr noch stärker ein Augenmerk auf diese Problematik und ist mit zivilen und uniformierten Patrouillen an entsprechenden Veranstaltungen und Örtlichkeiten vermehrt präsent. Um die erwähnten Diebstähle möglichst zu verhindern, werden verdächtige Personen konsequent kontrolliert sowie allfällige Täter rasch identifiziert und verhaftet.
Im Frühjahr nahm die Zahl der Meldungen zu, wonach Osteuropäer namentlich im Bereich von Zufahrten zu Hochleistungsstrassen betteln. Ebenfalls wurden öfter Betrugsanzeigen von Geschädigten eingereicht, denen wertloses Metall als Goldschmuck verkauft worden war. Da der Schmuck in der Regel mit einem gängigen 18 Karat Goldstempel versehen war und auch das entsprechende Gewicht hatte, fiel den Opfern die Täuschung zunächst nicht auf.
Weiter wurde in dieser Zeit eine Häufung von Trickdiebstählen im Bereich von Bankomaten registriert. Die Masche der Täter war immer die Gleiche: Die Opfer wurden beim Geldbezug beobachtet; kaum lag das Geld im Ausgabefach, traten die Täter an die Opfer heran und lenkten sie mit Fragen nach dem Weg ab. Dabei wurde den Opfern in vereinzelten Fällen auch die Sicht auf den Geldautomaten genommen, indem ihnen eine geografische Karte vor das Gesicht gehalten wurde.
Kapo reagiert
Damit war es angezeigt, dass die Kantonspolizei Zürich adäquat auf diese Form der Vermögensdelikte reagiert. Sie startete daher eine neue Schwerpunktaktion, um Täter festzunehmen und die Serien von Straftaten zu beenden. Zudem sollte dadurch die Zahl der Diebstähle in den Sommermonaten in Grenzen gehalten werden. Während der Aktionszeit vom 1. Juli bis zum 30. September 2014 wurden insgesamt 306 Personen verhaftet, 15 von ihnen gleich mehrfach.
Von den Festgenommenen stammen 85 Personen aus Rumänien, 67 Personen aus Marokko, 63 Personen aus Tunesien, 57 Personen aus Algerien sowie 34 Personen aus weiteren Ländern. Insgesamt wurden 271 Männer und 35 Frauen arretiert. Neben Taschen- und Trickdieben, Einbrechern, Betrügern, Bettlern, Wahrsagern und Teppichhändlern, die Billigwaren zu Wucherpreisen verkaufen wollten, wurden auch Personen kontrolliert und verhaftet, die sich illegal in der Schweiz aufhielten.
Neue Schwerpunktaktion zur Weihnachtszeit
Erfahrungsgemäss nimmt in der bevorstehenden Winter- und Vorweihnachtszeit die Anzahl der Laden-, Taschen- und Trickdiebstähle zu. In stark frequentierten Einkaufsstrassen, an Weihnachtsmärkten und in Einkaufszentren finden Täter ideale Bedingungen für die Begehung solcher Delikte.
Die Kantonspolizei Zürich richtet in diesem Jahr noch stärker ein Augenmerk auf diese Problematik und ist mit zivilen und uniformierten Patrouillen an entsprechenden Veranstaltungen und Örtlichkeiten vermehrt präsent. Um die erwähnten Diebstähle möglichst zu verhindern, werden verdächtige Personen konsequent kontrolliert sowie allfällige Täter rasch identifiziert und verhaftet.

