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Zürich

Zürich – Autofahrerin entzieht sich Polizeikontrolle und fährt in Streifenwagen

Symbolbild
Symbolbild (Bildquelle: Kantonspolizei Zürich)

Am frühen Donnerstagmorgen, 4. November 2021, entzog sich eine Lenkerin mit ihrem Fahrzeug im Kreis 4 einer Polizeikontrolle. Dabei kollidierte sie mit einem anderen Patrouillenfahrzeug der Stadtpolizei Zürich, setzte die Fahrt fort und verursachte kurz darauf einen Selbstunfall.

Einer Patrouille der Stadtpolizei Zürich fiel kurz nach 01.45 Uhr eine Lenkerin mit einem Personenwagen auf, weil sie auf der Langstrasse vom Limmatplatz herkommend, bei der Verzweigung Langstrasse / Schöneggstrasse, verbotenerweise weiter geradeaus fuhr. Das Patrouillenfahrzeug fuhr dem Personenwagen umgehend nach. Trotz der Aufforderung, mittels der Matrix "Stopp Polizei", anzuhalten, setzte die Lenkerin die Fahrt fort. Eine weitere Patrouille der Stadtpolizei Zürich, die mit ihrem Fahrzeug in die entgegengesetzte Richtung unterwegs war, stellte ihren Patrouillenwagen in die Fahrbahn, um die Weiterfahrt des entgegenkommenden Personenwagens zu verhindern.

Die Lenkerin fuhr darauf in den stehenden Streifenwagen und setzte ihre Fahrt fort. Schlussendlich kollidierte sie bei der Verzweigung Rolandstrasse / Nietengasse mit einem parkierten Personenwagen, einer Signalisationstafel und einem an der Tafel angeketteten Fahrrad. Dort konnte die Lenkerin durch Polizisten der Stadtpolizei Zürich festgenommen werden. Die 27-jährige Schweizerin verletzte sich beim Vorfall leicht.

Durch die Stadtpolizei Zürich wurden Ermittlungen eingeleitet. Erste Abklärungen ergaben, dass die Lenkerin des Personenwagens ohne gültigen Führerausweises unterwegs war. Für eine umfassende fotografische, massliche und materielle Beweissicherung rückten Spezialisten des Unfalltechnischen Dienstes der Stadtpolizei Zürich aus.

Quelle: Stapo ZH