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Zürich

Zürich – Bilanz der Kantonspolizei zur Silvesternacht

Symbolbild
Symbolbild (Bildquelle: Kantonspolizei Zürich)

Die Kantonspolizei Zürich ist in der Nacht auf Neujahr (1.1.2022) an mehrere kleine und grössere Ereignisse ausgerückt. Zahlreiche Meldungen sind wegen des unsachgemässen Abbrennens von Feuerwerk eingegangen. In Erlenbach und Langnau am Albis ist es zu Bränden von Gebäuden gekommen. Im Hauptbahnhof Zürich haben sich zwei Körperverletzungen mit Stichwaffen und eine sexuelle Belästigung ereignet. Mehrere Personen sind verhaftet worden.

Kanton Zürich

Kurz nach 18 Uhr ging die Meldung ein, dass in Langnau am Albis ein Kindergartenpavillon brennen würde. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Am Gebäude entstand Sachschaden von mehreren Hunderttausend Franken. Gegen 23.30 Uhr wurde gemeldet, dass in Erlenbach ein Dachstock eines Einfamilienhauses brenne. Die Bewohner konnten das Haus verlassen. Drei Personen wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung medizinisch behandelt. Trotz des Grosseinsatzes der Feuerwehr Erlenbach und der Berufs- und Milizfeuerwehr von Schutz & Rettung Zürich entstand am Gebäude ein Sachschaden von mehreren Hunderttausend Franken.

In beiden Fällen ist die Brandursache noch unklar und wird durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich untersucht. Im Verlaufe der Nacht sind im Kanton Zürich weitere rund zwei Dutzend Meldungen über kleinere Brände eingegangen. Diese konnten meist rasch durch die örtlichen Feuerwehren oder frühzeitig von Privatpersonen gelöscht werden. Rund 50 Mal mussten die Zürcher Polizeien ausrücken, weil Feuerwerk gegen Fassaden oder Verkehrsmittel gerichtet oder in Briefkästen abgelassen wurden.

Kurz nach Mitternacht wurde in Fehraltorf eine Person leicht verletzt indem sie mit einem Feuerwerkskörper beschossen wurde. In diesem Zusammenhang sind ein 71-jähriger Mann und eine 61-jährige Frau festgenommen worden. Die Kantonspolizei Zürich hat die Ermittlungen aufgenommen.

Hauptbahnhof Zürich

Wegen der zahlreich erwarteten Personen in der Zürcher Innenstadt war die Kantonspolizei Zürich mit einem verstärkten Aufgebot, unterstützt durch Kräfte der Transportpolizei, der Securitrans und der Securitas, im Hauptbahnhof Zürich im Einsatz. Im Verlaufe der Nacht kam es zu zwei Körperverletzungen mit Stichwaffen. Kurz vor 23.30 wurde ein 27-jähriger Mann durch einen Unbekannten im Gesicht verletzt. Gegen drei Uhr stach ein Unbekannter einem 19-jährigen Mann ins Bein und verletzte ihn schwer. Eine Kantonspolizistin konnte die Blutung mit einem Abbindesystem stillen. Der Verletzte wurde mit einem Rettungswagen in ein Spital transportiert. Die Kantonspolizei hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen.

Gegen 01.30 Uhr beobachteten Angehörige der Kantonspolizei Zürich, wie ein Mann eine Frau unsittlich berührte. Der 18-jährige Afghane wurde verhaftet und in die Polizeistation geführt. Wegen Widerhandlungen gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz (AIG), sind mehrere Personen festgenommen worden. Rund 25 Personen wurden wegen Trunkenheit oder weil sie andere Leute anpöbelten weggewiesen.

Der Sicherheitsdirektor des Kantons Zürich, Regierungsrat Mario Fehr hat sich in der Silvesternacht persönlich ein Bild der Arbeit der Frontfunktionäre gemacht. Zusammen mit Bruno Keller, dem Kommandanten der Kantonspolizei Zürich und Kantonsrat Markus Schaaf, dem Präsidenten des Personalverbands der Kantonspolizei Zürich, trafen Sie an diversen Orten auf die Einsatzkräfte und bedankten sich persönlich für ihre Dienste zugunsten der Zürcher Bevölkerung.

Neben der Kantonspolizei Zürich standen verschiedene Partnerorganisationen wie Feuerwehren, Rettungsdienste sowie Kommunalpolizeien im Einsatz.

Quelle: Kapo ZH