Zürich – Mann niedergestochen und lebensbedrohlich verletzt
Redaktion Polizeiticker Schweiz
(Symbolbild) (Bildquelle: Polizei)
Im Zürcher Kreis 4 ist es am frühen Sonntagmorgen zu einer Auseinandersetzung gekommen, bei der ein Mann mit einer Stichwaffe lebensbedrohlich verletzt wurde. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Gegen 03.45 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich die Meldung über eine verletzte Person bei der Bushaltestelle Militär-/Langstrasse ein. Zur selben Zeit fuhr eine Patrouille der Stadtpolizei Zürich an der Örtlichkeit vorbei und wurde auf die verletzte Person aufmerksam.
Der Mann wies eine Stichverletzung am Oberkörper auf. Der 26-jährige Afghane musste in der Folge in lebensbedrohlichem Zustand durch die Sanität in ein Spital gebracht werden.
Gemäss ersten Erkenntnissen kam es kurz nach 03.30 Uhr an der Militärstrasse im Bereich der Bushaltestelle Militär-/Langstrasse, also kurz vor der Verzeigung zur Langstrasse, zu einer Auseinandersetzung mit mehreren Personen. Im Laufe dieses Streits setzte einer der Beteiligten eine Stichwaffe gegen den 26-Jährigen ein und verletzte diesen.
Der Tathergang und die Hintergründe sind zurzeit noch unklar. Für eine umfassende Spurensicherung wurden die Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich sowie das Institut für Rechtsmedizin Zürich aufgeboten. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Staatsanwaltschaft I für schwere Gewaltkriminalität und die Kantonspolizei Zürich geführt.
Personen, die am Sonntagmorgen, 22. März 2026, zwischen etwa um 03.30 Uhr und 03.45 Uhr im Bereich der Militär-/Langstrasse Beobachtungen im Zusammenhang mit dem geschilderten Ereignis gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Zürich, Tel. 058 648 48 48, zu melden.



