Die Stadtpolizei Zürich stellt die intensive Suche nach der seit Donnerstag, 22. November 2018, Vermissten am Uetliberg ein.
Am Donnerstagabend, 22. November 2018, 19.00 Uhr, wurde bei der Stadtpolizei Zürich
eine 90-jährige Frau als vermisst gemeldet (wir berichteten). Sie war um die Mittagszeit mit einer
Wandergruppe vom Ausgangspunkt bei der Bergstation "Felsenegg" in Richtung Uetliberg
unterwegs. Rund zwei Kilometer vor dem Ziel beim "Uto-Kulm" blieb sie alleine auf einer
Parkbank zurück.
Bereits eine Stunde nach der Vermisstanzeige bei der Stadtpolizei Zürich suchten rund ein
Dutzend Polzisten mit Diensthunden im betroffenen Gebiet nach der vermissten Frau. Nach
Mitternacht musste die Suche im unwegsamen Gelände aus Sicherheitsgründen
unterbrochen werden.
Tags darauf wurde die Suche mit rund fünfzig Polizistinnen und Polzisten, mehreren
spezialisierten Diensthunden und Mitarbeitenden der Feuerwehr Stallikon im dichten Nebel
fortgesetzt. Aufgrund der schlechten Witterung konnte der bereitstehende Helikopter mit einer
Wärmebildkamera am Donnerstag und Freitag (22./23.11.2018) leider nicht eingesetzt
werden.
Suche mit Wärmebildkamera und Drohne
Nachdem sich die Wetterlage am Samstagmorgen (24.11.218) verbessert hatte, wurde ein
Suchflug mit dem Polizei-Helikopter und Wärmebildkamera durchgeführt. Gleichzeitig waren
wiederum dutzende Polizistinnen und Polizisten am Uetliberg an der Suchaktion beteiligt.
Aufgrund der Angaben aus der Wandergruppe wurde die betagte Frau links und rechts der
Gratstrasse, die im Volksmund auch als "Plantenweg" bekannt ist, gesucht. Im Gebiet der
sogenannten "Fallätschen" waren spezialisierte Grenadiere der "Seilgruppe" im Einsatz. Zudem wurde eine Drohne des Unfalltechnischen Dienstes der Stadtpolizei eingesetzt,
welche zusätzliche Bilder aus der Vogelperspektive lieferte.
Nebel verhindert Polizeihelikopter-Einsatz
Am Montag und Dienstag (26./27.11.2018) waren wiederum Hundeführer mit ihren
Diensthunden im Gebiet der Gratstrasse im Einsatz. Die Seilgruppe der Intervention suchte
nochmals im felsigen Gelände nach der 90-jährigen Frau. Besonders intensiv wurde die
topografisch schwierige und steil abfallende Strecke von der Gratstrasse durch die
"Fallätschen" bis zur sogenannten "Teehütte" und weiter bis zur "Bristen Stäfeli-Hütte" und
"Felsenkammer-Hütte" abgesucht. Weil der Uetliberg nach wie vor im Nebel eingehüllt ist, kann der Polizeihelikopter auch heute
Mittwoch, 28.11.2018, nicht eingesetzt werden.
Falls es die Witterungsverhältnisse zulassen wird in den nächsten Tagen entschieden, ob
noch ein Suchflug durchgeführt werden kann. Sollte diese Aktion auch erfolglos bleiben,
muss das Kommando der Stadtpolizei Zürich die Suche nach der Vermissten Frau einstellen.
Selbstverständlich prüft die Stadtpolizei weiterhin alle eingehenden Meldungen in Bezug auf
die vermisste Frau.

