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Zürich

68-jähriges Opfervon falschen Polizisten in Thalwil ZH - Nach Schockanruf Bargeld und Wertsachen übergeben

Ein Mann in Thalwil wurde ein Opfer von falschen Polizisten. (Symbolbild)
Ein Mann in Thalwil wurde ein Opfer von falschen Polizisten. (Symbolbild) (Bildquelle: Polizei)

Nach einem Schockanruf hat ein Rentner einem unbekannten Abholer am vergangenen Mittwoch (19.10.2022) in Thalwil Bargeld und Wertsachen im Wert von mehreren zehntausend Franken übergeben.

Gegen 16 Uhr meldete sich ein jüngerer Mann bei der Kantonspolizei Zürich und teilte mit, dass sein Vater einen Anruf von einem mutmasslichen Telefonbetrüger erhalten hätte.

Bei einem persönlichen Gespräch mit dem Senior stellte sich heraus, dass der 68-Jährige Opfer eines Telefonbetruges geworden ist. Er erhielt einen sogenannten Schockanruf, bei welchem ihm mitgeteilt wurde, dass sein Sohn einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe. Dabei wurde ihm plausibel gemacht, dass durch Zahlung einer Kaution, die dem Sohn drohende Haftstrafe abgewendet werden könne.

Aufgrund des durch den Anrufer geltend gemachten Zeitdruckes begab sich der Rentner zur Bank, um sich Bargeld und deponierten Schmuck zu beschaffen. Nach Anweisungen des Telefonbetrügers übergab er kurze Zeit später einem bezeichneten, unbekannten Mann Bargeld und Schmuck in der Höhe von mehreren zehntausend Franken.

Schützen Sie sich vor Telefonbetrügern indem Sie Folgendes beachten:

Die Betrüger setzen bewusst auf das Schockmoment und setzen ihre Opfer zeitlich unter Druck, um sie zu schnellen Entscheidungen zu drängen.

Lassen Sie sich am Telefon nicht zu kurzfristigen und unüberlegten Entscheidungen verleiten, ganz egal, wie glaubwürdig eine Situation dargestellt wird. Eine drohende Haftstrafe kann NIE durch eine Zahlung einer Kaution abgewendet werden. Auch ist die die Behandlung eines Unfallopfers NIE von einer vorherigen Zahlung eines Geldbetrages abhängig.

  • Beenden Sie das Telefongespräch, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft und Sie sich unter Druck gesetzt fühlen.

  • Überweisen und übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen

Quelle: Kantonspolizei Zürich