Header Logo

Polizei

ticker

Automundo BannerAutomundo Banner

Achtung – Betrug im Namen von Galaxus

14.02.2026 | 14:21

Redaktion Polizeiticker Schweiz

Nächster ❯

Achtung – Betrug im Namen von Galaxus

Screenshot der betrügerischen E-Mail (Bildquelle: Cybercrimepolice)

Betrüger versenden derzeit Phishing-E-Mails im Namen von Galaxus. Mit einer angeblichen Kundenzufriedenheitsumfrage und einem Gratis-Angebot versuchen sie, Adress- und Kreditkartendaten über eine gefälschte Website abzugreifen.

Die Betrugsmasche

Unter dem Vorwand einer Kundenzufriedenheitsumfrage erhalten Betroffene eine E-Mail, die den Anschein erweckt, von Galaxus zu stammen. Mit Aussicht auf eine kostenlose Belohnung, in diesem Fall ein Parfüm, wird das Opfer über einen Button auf eine externe Website geführt.
Die verlinkte Seite ist optisch so gestaltet, dass sie auf den ersten Blick der Galaxus-Website entspricht. Die Fragen der Umfrage wirken harmlos (z. B. Kaufhäufigkeit, Zufriedenheit, Produktkategorien). So wird das potenzielle Opfer zur aktiven Teilnahme animiert, wodurch die Aufmerksamkeit von einer kritischen Prüfung der Webadresse abgelenkt wird.
Nach der Umfrage kann das Opfer ein Geschenk auswählen und wird durch einen Bestellprozess geführt. Dabei sollen Postadresse, E-Mail-Adresse und weitere Kontaktdaten eingegeben werden. Die Betrüger können diese Angaben später für Bestellbetrug, Identitätsmissbrauch oder weitere, gezielt personalisierte Phishing-Versuche nutzen.
Am Ende erscheint ein Bezahlvorgang, der dem Check-out auf der echten Galaxus-Website sehr ähnlich sieht. Obwohl das Geschenk «gratis» ist, wird ein kleiner Betrag (z. B. «Versand») fällig, um die Zahlung plausibel erscheinen zu lassen. In der Folge werden Kreditkartennummer, Ablaufdatum und Prüfziffer abgefragt und an die Betrüger übermittelt. Wer seine Kreditkarteninformationen übermittelt, riskiert das Abbuchen unautorisierter Zahlungen von der eigenen Karte.
Achtung – Betrug im Namen von Galaxus

Nach der Umfrage kann das Opfer ein Geschenk auswählen und wird durch einen Bestellprozess geführt (Bildquelle: Cybercrimepolice)

Was muss ich tun

  • Leiten Sie potenzielle Betrugs-E-Mails an Cybercrimepolice.ch weiter.
  • Ignorieren Sie das E-Mail und löschen oder verschieben Sie es in Ihren Junk- resp. Spam-Ordner.
  • Folgen Sie niemals Links aus E-Mails, SMS, etc. oder von anderen Websites, da diese optisch verändert sein können.
  • Geben Sie nie sensible Daten von sich preis, wenn Sie vorgängig keine gründlichen Abklärungen getätigt haben.
  • Im Zweifelsfall ist es ratsam, direkt beim betreffenden Unternehmen nachzufragen, um die Seriosität des E-Mails zu klären.

Ich habe meine Daten preisgegeben

  • Informieren Sie umgehend Ihr Finanzinstitut und lassen Sie die involvierten Bank-/Debitkarten sperren.
  • Falls Sie den Betrügern Ihre Adressdaten übermittelt haben, seien Sie in naher Zukunft wachsam, was ungewöhnliche Bestellungen oder Rechnungen in Ihrem Namen angeht, die Sie nicht in Auftrag gegeben haben.
  • Begeben Sie sich nach telefonischer Voranmeldung zu Ihrer örtlichen Stelle der Kantonspolizei und erstatten Sie Anzeige.
Quelle der Nachricht: Cybercrimepolice

Kategorien:

Kantone
Aktuell
Ratgeber

Nächster ❯

Falsch Parker Ad Banner