Bei Protesten gegen den G7-Gipfel in Genf kam es zu Ausschreitungen. Die Polizei setzte Tränengas ein, kontrollierte zahlreiche Personen und nahm mehrere Beteiligte fest. Die Ermittlungen laufen.
Bei einer Grossdemonstration gegen den bevorstehenden G7-Gipfel in Frankreich ist es am Sonntag in Genf zu Ausschreitungen gekommen. Während der überwiegende Teil der Teilnehmenden friedlich demonstrierte, kam es am Rande des Protests zu Sachbeschädigungen und Angriffen auf die Polizei.
Gemäss Behörden wurden Schaufenster beschädigt, Feuerwerkskörper gezündet und ein Fahrzeug in Brand gesetzt. Einsatzkräfte der Genfer Polizei griffen mehrfach mit Tränengas ein, um gewalttätige Gruppen zurückzudrängen.
Im Verlauf des Einsatzes kontrollierte die Polizei zahlreiche Personen. Mehrere Festnahmen wurden angekündigt beziehungsweise durchgeführt. Die Demonstration wurde am Abend vorzeitig beendet.
Rund um den G7-Gipfel stehen in der Genfer Region mehrere Tausend Sicherheitskräfte im Einsatz. Die Behörden hatten bereits im Vorfeld umfangreiche Sicherheitsmassnahmen getroffen, um mögliche Ausschreitungen zu verhindern.
Die Ermittlungen zu den Vorfällen dauern an.


