(Symbolbild) (Bildquelle: Polizei)
In Biel sind am Montagnachmittag zwei mutmassliche Einbrecherinnen nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus angehalten worden. Die Kantonspolizei Bern verzeichnet derzeit eine Zunahme von Einbrüchen und ruft zur Vorsicht auf.
Die Kantonspolizei Bern erhielt am Montag, 16. Februar 2026, kurz vor 15.35 Uhr die Meldung, dass sich in einem Haus an der Sandrainstrasse in Biel verdächtige Personen aufhielten. Eine Drittperson hatte beobachtet, wie zwei unbekannte Personen in das Haus eingedrungen waren.
Die Einsatzkräfte trafen vor Ort auf zwei Minderjährige, die von zwei Personen bis zu ihrem Eintreffen festgehalten worden waren. Die beiden Mädchen wurden für weitere Abklärungen auf die Polizeiwache gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Abklärungen wurden sie wieder entlassen. Sie werden für diesen Fall angezeigt. Die Ermittlungen wurden unter der Leitung der zuständigen Jugendanwaltschaft aufgenommen.
Seit Anfang Februar verzeichnet die Kantonspolizei Bern, insbesondere in den Regionen Mittelland-Emmental-Oberaargau und Seeland-Berner Jura, eine deutliche Zunahme von Meldungen zu Einbrüchen und Einbruchsversuchen in Wohnhäuser und Wohnungen.
Die Kantonspolizei Bern ruft die Bevölkerung zu erhöhter Wachsamkeit auf und gibt folgende Präventionstipps:
- Schliessen Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus immer ab – auch bei kurzer Abwesenheit – und machen Sie einen Kontrollgriff.
- Offene Nebentüren, z.B. zur Waschküche, Garagen oder Veloräume sind eine Einladung, sich Zugang zu verschaffen. Achten Sie darauf, dass auch diese abgeschlossen sind.
- Schräg gestellte Fenster stellen kein Hindernis für Einbrecherinnen und Einbrecher dar.
- Lassen Sie bei Abwesenheit im Innenbereich das Licht brennen und signalisieren Sie so ihre Anwesenheit
- Schliessen Sie Ihr Fahrzeug immer ab und machen Sie einen Kontrollgriff – gerade auch bei Fahrzeugen mit fernbedienten Schliesssystemen.
- Lassen Sie keine Wertgegenstände sichtbar im Fahrzeug liegen.
- Melden Sie verdächtige Beobachtungen oder verdächtiges Verhalten umgehend der Polizei über die Notrufnummern 117 oder 112.



