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Waadt

Bursin / Lausanne-Maladière VD - Verfolgungsjagd auf A1 endet mit Festnahme

Verfolgungsjagd endet mit Unfall. (Symbolbild)
Verfolgungsjagd endet mit Unfall. (Symbolbild) (Bildquelle: Kantonspolizei Waadt)

Am Montag, den 2. Januar 2023, gegen 18.00 Uhr, entdeckte eine gemischte Patrouille (GDM - PRM) ein Fahrzeug, das andere Autofahrer gefährdete, und versuchte, es anzuhalten. Das verdächtige Fahrzeug weigerte sich, den Aufforderungen der Polizei Folge zu leisten, woraufhin es zu einer Verfolgungsjagd kam. Um den Flüchtigen an der Autobahnausfahrt Lausanne-Maladière zu stoppen, wurde ein Dispositiv in Stellung gebracht. An dieser Stelle verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug und beendete seine Fahrt in einem Kreisel, wo er festgenommen wurde.

Am gestrigen Montag, den 2. Januar 2023, kurz vor 18.00 Uhr, war eine gemischte Patrouille (Gendarmerie - Police Région Morges) in einem zivilen Fahrzeug normal auf der Autobahn A1 auf der Höhe von Coppet in Richtung Lausanne unterwegs, als sie einen Personenwagen entdeckte, der im Zickzack fuhr und andere Autofahrer gefährdete. Ein Polizeifahrzeug griff auf der Höhe von Bursins zur Unterstützung ein.

Der Fahrer ignorierte die Aufforderungen der Polizei und versuchte absichtlich, seine Verfolger abzuschütteln, indem er mit viel höherer Geschwindigkeit als erlaubt fuhr und mehrere Verstöße gegen das Straßenverkehrsgesetz (SVG) beging. Auf seiner Fahrt kollidierte er mehrmals mit den Leitplanken. Die Ordnungskräfte verfolgten ihn mit eingeschalteten Prioritätsattributen bis zur Ausfahrt Lausanne-Maladière, wo Verstärkungen der Stadtpolizei Lausanne eine Vorrichtung aufgestellt hatten, um ihn aufzuhalten.

Dort stiess der Flüchtende mit einem anderen Fahrzeug zusammen (ohne den Fahrer zu verletzen), rammte dann fast zwei Lausanner Polizisten und landete schliesslich im Kreisverkehr. Der Fahrer blieb unverletzt und wurde festgenommen. Es handelte sich um einen 51-jährigen georgischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz im Wallis.

Die Staatsanwaltschaft wurde informiert und der diensthabende Staatsanwalt leitete eine Untersuchung ein. Mit den Ermittlungen wurde die Gendarmerie des Kantons Waadt beauftragt.

Die Autobahnausfahrt, der Maladière-Kreisel und die Route de Chavannes wurden für die Ermittlungen und die Reinigung der Fahrbahn für den Verkehr gesperrt. Der Verkehr wurde gegen 01.45 Uhr wieder vollständig freigegeben.

Dieser Einsatz erforderte den Einsatz mehrerer gemischter Patrouillen (GDM - PNR - PRM - POL - PEL), der Stadtpolizei Lausanne und der Gendarmerie Vaudoise, des interkantonalen Unterhaltsdienstes für das Autobahnnetz (SIERA) und eines Abschleppunternehmens.

Quelle: Kantonspolizei Waadt