Aargau

Coronavirus Basel-Stadt - Ansteckungszahlen und Fakten

Zahlen und Fakten aus Basel zum Coronavirus.
Zahlen und Fakten aus Basel zum Coronavirus. (Bildquelle: qimono auf Pixabay)

Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt verzeichnet mit Stand Freitag, 12. Februar 2021, 10.50 Uhr, total 9615 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt seit Beginn der Pandemie, 211 aktive Fälle in Isolation und 1544 Personen in Quarantäne. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100‘000 Einwohnerinnen und Einwohner liegt bei 84 (CH: 81), die 14-Tage-Inzidenz bei 172 (CH: 204). Total wurden in Basel-Stadt bislang 16'233 Impfdosen verabreicht. 4770 Personen sind komplett geimpft mit Erst- und Zweitimpfung.

Von den 211 aktiven Fällen befinden sich 19 Personen mit Wohnsitz Kanton Basel-Stadt im Spital. Zudem werden zwölf Personen mit ausserkantonalem oder internationalem Wohnsitz in einem baselstädtischen Spital behandelt. Von den insgesamt 31 Hospitalisierten benötigen neun Intensivpflege.

Die Zahl der seit Pandemiebeginn insgesamt 9615 Infektionen im Kanton Basel-Stadt setzt sich zusammen aus 9216 genesenen Personen, 188 Todesfällen und 211 aktiven Fällen. Seit dem letzten Bulletin von Dienstag, 9. Februar 2021, haben sich 62 Personen neu infiziert, es sind keine weiteren Personen an den Folgen von Covid-19 verstorben.

Zu den Ansteckungsquellen

Die aktuellen Ansteckungsquellen zeigen sich wie folgt: In den letzten vier Wochen (Zeitraum vom 15. Januar bis 11. Februar 2021) wurden 698 Neuinfektionen im Kanton Basel-Stadt registriert. Dabei konnten 55 Prozent (oder 387 Fälle) der Neuinfektionen bekannten oder vermuteten Ansteckungsquellen zugeordnet werden. Die meisten Personen haben sich in der Familie (45 Prozent) oder bei Treffen mit der Familie oder Freunden (4 Prozent), bei der Arbeit (10 Prozent) sowie in der obligatorischen Schule (5 Prozent) angesteckt. 21 Prozent gaben an, dass mehrere Quellen in Frage kommen.

Zwischenbericht zu Massentests in Pflegeheimen

Seit dem 20. Januar 2021 bietet der Kanton Basel-Stadt den Pflegeheimen die Möglichkeit der regelmässigen, präventiven Schnelltests an. Zehn Pflegeheime, welche total über 1'000 Bewohnende betreuen, führen diese Schnelltests bereits regelmässig durch. Meist an zwei Tagen in der Woche wird den Mitarbeitenden die Gelegenheit für die Testung vor Ort angeboten.

Die Testungen werden entweder durch eigene geschulte Pflegefachkräfte oder durch externe Dienstleistende wie Labor oder Apotheke durchgeführt. Die anderen Pflegeheime sind aktuell in der Vorbereitungsphase, Schnelltests künftig durchzuführen, oder haben sich entschieden, Schnelltests nur bei Bedarf anzubieten.

Da die Resultate der Schnelltests nicht meldepflichtig sind, ist nur schwer nachvollziehbar, wieviele Tests getätigt werden. Bisher wurden Einzelfälle mit positiven Resultaten festgestellt, was ein nachweisbarer Erfolg ist. Dadurch wurden asymptomatische Mitarbeitende entdeckt, und die Verbreitung des Virus konnte eingedämmt werden.