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Basel-Stadt

Coronavirus – Dienstags-Bulletin zu den Fallzahlen im Kanton Basel-Stadt

Dienstags-Bulletin zu den Fallzahlen im Kanton Basel-Stadt – (Symbolbild)
Dienstags-Bulletin zu den Fallzahlen im Kanton Basel-Stadt – (Symbolbild) (Bildquelle: EU)

Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt verzeichnet mit Stand Dienstag, 6. April 2021, 10.40 Uhr, total 10‘845 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt seit Beginn der Pandemie, 285 aktive Fälle in Isolation und 478 Personen in Quarantäne.

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100‘000 Einwohnerinnen und Einwohner liegt bei 120 (CH: 118), die 14-Tage-Inzidenz bei 247 (CH: 256). Total wurden in Basel-Stadt bislang 34‘811 Impfdosen verabreicht. 14‘414 Personen sind komplett geimpft mit Erst- und Zweitimpfung. Das Corona Impfzentrum Basel hat am Gründonnerstag erfolgreich einen Stresstest absolviert, um die Abläufe für die angekündigten grossen Impfmengen zu testen. Zudem sind ab morgen Mittwoch, 7. April 2021, Selbsttests in den Apotheken erhältlich, mit denen die persönlichen Schutzmassnahmen weiter verstärkt werden können.

Zum Infektionsgeschehen im Kanton Basel-Stadt: Von den 285 aktiven Fällen befinden sich 28 Personen mit Wohnsitz Kanton Basel-Stadt im Spital. Zudem werden 14 Personen mit ausserkantonalem oder internationalem Wohnsitz in einem baselstädtischen Spital behandelt. Von den insgesamt 42 Hospitalisierten benötigen sechs Personen Intensivpflege.

Die Zahl der seit Pandemiebeginn insgesamt 10‘845 Infektionen im Kanton Basel-Stadt setzt sich zusammen aus 10‘364 genesenen Personen, 196 Todesfällen und 285 aktiven Fällen. Seit dem letzten Bulletin von Dienstag, 30. März 2021, haben sich 251 Personen neu infiziert. Es sind keine weiteren Personen an den Folgen von Covid-19 verstorben.

Zu den Ansteckungsquellen
Die aktuellen Ansteckungsquellen zeigen sich wie folgt: In den letzten vier Wochen (Zeitraum vom 9. März bis 5. April 2021) wurden 703 Neuinfektionen im Kanton Basel-Stadt registriert. Dabei konnten 41 Prozent (oder 288 Fälle) der Neuinfektionen bekannten oder vermuteten Ansteckungsquellen zugeordnet werden. Die meisten Personen haben sich in der Familie (60 Prozent) oder bei Treffen mit der Familie oder Freunden (6 Prozent) sowie bei der Arbeit (10 Prozent) oder in der obligatorischen Schule (5 Prozent) angesteckt. Acht Prozent gaben an, dass mehrere Quellen in Frage kommen.

Zum Stand der Impfungen
Mit Stand gestern Montag, 5. April 2021, wurden im Kanton Basel-Stadt bisher total 34‘811 Impfungen verabreicht. 14‘414 Personen sind komplett geimpft mit Erst- und Zweitimpfung. Für eine Impfung vorregistriert haben sich 51‘274 Personen. Zusätzlich haben weitere 2‘362 Personen einen bereits vereinbarten Impftermin im Impfzentrum.

Das Corona Impfzentrum Basel hat am vergangenen Gründonnerstag einen Stresstest durchgeführt, um die Abläufe für grosse Impfmengen zu testen, wie diese für die kommenden Monate angekündigt sind. Die eingeladenen 1000 Personen waren beim Stresstest nicht wie gewohnt auf neun Stunden geplant, sondern alle im Zeitraum von 9 bis 13.30 Uhr. Dies entspricht der Simulation eines Tages mit 4000 möglichen Impfungen. Den Test hat das Impfzentrum sehr gut bestanden, Abläufe wurden weiter optimiert. Im Einsatz waren 30 Pflegefachkräfte, zwei Ärzte, vier Care Assistants, zehn Personen an der Registration und am Checkout, ein Logistiker und zwei Supervisoren.

Über 70 Personen sind am Gründonnerstag nicht zum reservierten Impftermin erschienen. Damit diese Impfdosen nicht verfallen sind, hat das Personal des Impfzentrums kurzfristig Personen für eine Impfung am Karsamstag gesucht, was sich als schwierig herausstellte. Geimpft wurden schliesslich 72 Personen aus Pflegeeinrichtungen.

Heute Dienstag hat der Kanton Basel-Stadt 8‘900 Impfstoffdosen erhalten. Es handelt sich dabei um die Impfstofflieferung, die der Bund am Gründonnerstag erhalten hat und die nun heute in Basel-Stadt eingetroffen ist. Das Gesundheitsdepartement hat noch am Gründonnerstag 1000 Personen zu Impfungen für kommenden Freitag eingeladen (9. April 2021). Dabei handelt es sich mehrheitlich um Personen zwischen 65 und 74 Jahren. Rund 2‘500 Impfdosen werden für das Gesundheitspersonal in Spitälern zur Verfügung gestellt und direkt an mehrere Spitäler geliefert. Weitere Impfdosen sind für Mitarbeitende in Alters- und Pflegeheimen reserviert. Jeweils zur Seite gelegt wurde die zweite Impfdosis.

Zu den Selbsttests in Apotheken ab 7. April 2021
Ab morgen Mittwoch, 7. April 2021, sind die Selbsttests in Apotheken erhältlich. Mit dem Antigen-Selbsttest kann man sich mit einem Nasenstäbchens zuhause selber auf das Coronavirus testen. Jede Person kann nach Vorweisen der Krankenkassenkarte gratis fünf Tests pro Monat beziehen. Die Verrechnung läuft über die Krankenkasse, der Bund organisiert die Tests und übernimmt die Kosten. Laut Bund kann es in den ersten Wochen bei grosser Nachfrage zu Lieferungsverzögerungen kommen, die sich aber in den nächsten Wochen auflösen sollten. Das Gesundheitsdepartement ist nicht direkt involviert in die Selbsttest-Initiative, wird sich jedoch ein Bild über die Anzahl durchgeführter Tests machen und Zahlen erheben.

Mit dem Selbsttest kann man die persönlichen Schutzmassnahmen weiter verstärken. Ein negativer Schnelltest bedeutet aber keine Sicherheit. Es handelt sich nur um eine Momentaufnahme, die für maximal einen Tag aussagekräftig ist. Zu beachten ist ferner, dass der Schnelltest weniger empfindlich als der PCR-Test. Deshalb muss jedes positive Schnelltest-Ergebnis mit einem PCR-Test bestätigt werden.