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Basel-Stadt

Coronavirus – Freitags-Bulletin zu den Fallzahlen im Kanton Basel-Stadt

(Symbolbild)
(Symbolbild) (Bildquelle: TickerMedia AG)

Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt verzeichnet mit Stand Freitag, 23. April 2021, 10.30 Uhr, total 11‘637 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt seit Beginn der Pandemie, 451 aktive Fälle in Isolation und 1175 Personen in Quarantäne. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100‘000 Einwohnerinnen und Einwohner liegt bei 184 (CH: 131), die 14-Tage-Inzidenz bei 331 (CH: 306). Total wurden in Basel-Stadt bislang 44‘389 Impfdosen verabreicht. 17‘091 Personen sind komplett geimpft mit Erst- und Zweitimpfung.

Zum Infektionsgeschehen im Kanton Basel-Stadt: Von den 451 aktiven Fällen befinden sich 26 Personen mit Wohnsitz Kanton Basel-Stadt im Spital. Zudem werden 19 Personen mit ausserkantonalem oder internationalem Wohnsitz in einem baselstädtischen Spital behandelt. Von den insgesamt 45 Hospitalisierten benötigen 13 Personen Intensivpflege.

Die Zahl der seit Pandemiebeginn insgesamt 11‘637 Infektionen im Kanton Basel-Stadt setzt sich zusammen aus 10‘988 genesenen Personen, 198 Todesfällen und 451 aktiven Fällen. Seit dem letzten Bulletin von Dienstag, 20. April 2021, haben sich 205 Personen neu infiziert. Es sind keine weiteren Personen an den Folgen von Covid-19 verstorben.

Zu den Ansteckungsquellen
Die aktuellen Ansteckungsquellen zeigen sich wie folgt: In den letzten vier Wochen (Zeitraum vom 26. März bis 22. April 2021) wurden 1221 Neuinfektionen im Kanton Basel-Stadt registriert. Dabei konnten 51 Prozent (oder 626 Fälle) der Neuinfektionen bekannten oder vermuteten Ansteckungsquellen zugeordnet werden. Die meisten Personen haben sich in der Familie (58 Prozent) oder bei Treffen mit der Familie oder Freunden 12 Prozent) sowie bei der Arbeit (11 Prozent) angesteckt. Sieben Prozent gaben an, dass mehrere Quellen in Frage kommen.

Aktueller Stand der Impfungen und Anpassung der Impfstrategie
Mit Stand gestern Donnerstag, 22. April 2021, wurden im Kanton Basel-Stadt bisher total 44‘389 Impfungen im Impfzentrum und mit den mobilen Einheiten verabreicht. 17‘091 Personen sind komplett geimpft mit Erst- und Zweitimpfung. Zusätzlich wurden 7'500 Dosen an die Spitäler zur Verimpfung an ihre Mitarbeitenden geliefert. Diese werden in einer separaten Statistik geführt. Eine Konsolidierung der Zahlen für die laufende Statistik ist in Arbeit.

Für eine Impfung vorregistriert haben sich 42‘557 Personen. Zusätzlich haben weitere 21‘417 Personen einen bereits vereinbarten Impftermin im Impfzentrum. In der vergangenen Woche (17. bis 23.4.) konnten 8777 Impftermine vergeben werden.

Vergangene Woche wurden 12‘300 Impfdosen an Basel-Stadt ausgeliefert, nächste Woche rechnet der Kanton mit knapp 3000 Dosen. Diese Schwankungen ergeben sich aus der Tatsache, dass Pfizer wöchentlich liefert und Moderna alle zwei Wochen.

In Basel-Stadt sind neu die Gruppen 2b (Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt), Gruppe 3 (enge Kontakte besonders gefährdeter Personen) und Gruppe 4 (Personen in Gemeinschaftseinrichtungen) impfberechtigt. Für das Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt konnten bereits rund 5‘000 Termine vergeben werden am 1., 8. und 9. Mai 2021.

Aufgrund der angepassten Impfempfehlung der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF) wird in der Impfstrategie des Kantons Basel-Stadts folgende Anpassung vorgenommen: Sobald die heute angemeldeten Personen der Gruppe 3 (enge Kontakte besonders gefährdeter Personen) sowie die Angehörigen der Gruppe 4 (Personen in Gemeinschaftseinrichtungen) einen Impftermin haben, werden in der Gruppe 5 (alle anderen Personen) aus medizinischen Gründen gemäss Empfehlung der EKIF zunächst die 50- bis 65-Jährigen zur Impfung zugelassen.

Anschliessend werden die unter 50-Jährigen zur Impfung eingeladen. Innerhalb der Gruppen werden die Termine nach dem Registrierungsdatum vergeben. Bisher Angemeldete können weiterhin einen ersten Impftermin vor Ende Juni erwarten, falls die angekündigten Impfstoff-Lieferungen rechtzeitig eintreffen.

Vermehrte Kontrollen von Hot-Spots durch die Kantonspolizei Basel-Stadt
Seit Montag, 19. April 2021, sind die Aussenbereiche von Restaurationsbetrieben wieder geöffnet. Diese Lockerung trotz steigender Infektionszahlen wird mit Blick auf das geringere Ansteckungsrisiko in Aussenbereichen sowie die Einhaltung von Schutzkonzepten begrüsst. Um ein erneutes Ansteigen der Fallzahlen zu verhindern, ist es in der immer noch fragilen Lage aber von grosser Bedeutung, dass sich die Bevölkerung weiterhin an die geltenden Regelungen der Covid-19-Verordnung besondere Lage hält. Zu nennen sind im öffentlichen Raum insbesondere das Verbot von Menschenansammlungen von mehr als 15 Personen, die Einhaltung der Abstandsregeln sowie die Pflicht zum Tragen einer Gesichtsmaske an stark frequentierten Orten.

In Absprache mit dem Gesundheitsdepartement wird die Kantonspolizei Basel-Stadt diese Vorgaben nunmehr im Zuge der Lockerungen vermehrt kontrollieren und die Bevölkerung auf die weiterhin geltenden Regelungen sensibilisieren. Dabei wird sie ihr Augenmerk insbesondere auf hoch frequentierte Hot-Spots richten, für welche sie bei Bedarf im Auftrag des Kantonsarztes örtlich und zeitlich begrenzte Massnahmen wie eine allgemeine Maskentragpflicht und/oder ein Konsumationsverbot auf öffentlichem Grund durchsetzen kann. Solche Auflagen gelten aktuell bereits für die Steinenvorstadt.

Zur aktuellen Lage in den Basler Schulen
Primarschulen und Kindergärten (Total 12‘814 Schülerinnen und Schüler sowie 1‘906 Lehrpersonen)

  • 301 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne oder Selbstisolation, entspricht 2,3 Prozent.
  • 26 Lehrpersonen in Quarantäne oder Selbstisolation, entspricht 1,4 Prozent.

Sekundarschulen (Total 4‘343 Schülerinnen und Schüler sowie 650 Lehrpersonen)

  • 50 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne oder Selbstisolation, entspricht 1,2 Prozent.
  • 1 Lehrperson in Quarantäne oder Selbstisolation, entspricht 0,2 Prozent.

Mittel- und Berufsfachschulen (Total 7‘400 Schülerinnen und Schüler sowie 1‘170 Lehrpersonen)

  • 109 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne oder Selbstisolation, entspricht 1,48 Prozent.
  • 6 Lehrpersonen in Quarantäne oder Selbstisolation, entspricht 0,51 Prozent.