Symbolbild (Bildquelle: Wikipedia)
Die beiden Impfzentren des Kantonsspitals Aarau (KSA) und des Kantonsspitals Baden (KSB) schalten am 11. Januar 2021 weitere Impftermine zur Buchung frei.
Nach wie vor ist das Terminangebot aufgrund des limitiert verfügbaren Impfstoffs stark eingeschränkt. Der
Kanton Aargau ist aber weiter daran, mit Blick auf die
Zulassung weiterer Impfstoffe die Kapazität in den Impfzentren auszubauen und neue Impfzentren zu eröffnen.
Geplant ist in einem ersten Schritt die Zusammenarbeit
mit regionalen Akutspitälern sowie zu einem späteren
Zeitpunkt mit Hausarztpraxen und Apotheken.
Neue Impftermine werden am 11. Januar 2021 für die Zeit
bis 18. Januar 2021 freigeschaltet. Ab dem 12. Januar 2021
werden täglich die Termine für in einer Woche zur Buchung
freigegeben. Am 12. Janaur 2021 jene für den 19. Januar
2021 und so weiter. Offene Termine sind also jeweils eine
Woche im Voraus auf den Webseiten der Impfzentren am
Kantonsspital Aarau und am Kantonsspital Baden verfügbar.
Eine telefonische Anmeldung oder eine Anmeldung per
E-Mail ist nicht möglich. Personen ohne Internetzugang
sollten sich von ihrem Umfeld unterstützen lassen oder ihre
Hausärztin / ihren Hausarzt um Unterstützung anfragen. Der
Kanton führt keine Warteliste. Das würde bedeuten, dass mit
jeder einzelnen Person individuelle Terminvereinbarungen
notwendig sind. Dieser Aufwand ist nicht bewältigbar.
Impftermine weiterhin stark beschränkt
Weiterhin ist davon auszugehen, dass die Terminnachfrage
das Angebot deutlich übersteigt. Es stehen momentan lediglich rund 2'500 Impftermine pro Woche zur Verfügung. Im
Kanton Aargau allein wohnen rund 57'000 Personen im Alter
von 75 Jahren oder älter sowie schätzungsweise 80'000 Personen unter 75 Jahren mit chronischen Vorerkrankungen. Beide Personengruppen gehören zur ersten Priorität
bei der Impfung. Die Versorgungsituation wird sich erst mit
weiteren Lieferungen des Bundes und der Zulassung
weiterer Impfstoffe deutlich verbessern.
Gratis-Hotline für medizinische Fragen
Der Aargauische Ärzteverband bietet im Zusammenhang mit
der Coronavirus-Pandemie einen telefonischen Notfallberatungsdienst an: Unter der Telefonnummer 0900 401 501
kann die Bevölkerung dringende medizinische Fragen stellen. Das Angebot ist wie bereits im Frühling nun wieder kostenlos verfügbar. Der Kanton finanziert das Angebot bis auf
Weiteres. Für nicht-medizinische Fragen zur Impfung stehen
weiterhin die E-Mailadresse covid-19-impfung@ag.ch sowie
die Infoline des Bundesamts für Gesundheit BAG (058 377
88 92) zur Verfügung.
Weitere Impfzentren geplant
Es ist davon auszugehen, dass der Impfstoff weiterer
Hersteller bald auch in der Schweiz zugelassen ist. Das
bedeutet, dass die Kantone rasch mehr Kapazitäten in den
Impfzentren schaffen müssen. Die beiden Impfzentren des
Kantonsspitals Aarau und des Kantonsspitals Baden werden
ihre Kapazität ausbauen. Zudem sind weitere Impfzentren in
regionalen Akutspitälern geplant. Im Vordergrund stehen
aus Versorgungsgründen die Spitäler Muri und Rheinfelden.
Auch für weitere Spitäler laufen Vorbereitungen. Die
Impfung bei der Hausärztin / dem Hausarzt oder in
Apotheken ist zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen.
Bekanntgabe und Start der neuen Impfzentren hängen
davon ab, wann die weiteren Impfstoffe zugelassen werden.
Der Kanton informiert laufend über die Impfstandorte und die
Verfügbarkeit des Impfstoffs auf www.ag.ch/coronavirusimpfung.
Der Kanton Aargau bereitet zudem den Einsatz der ITLösung des Bunds vor. Der Wechsel ist noch im Januar
vorgesehen. Damit soll der Anmeldeprozess künftig
optimiert werden.



