Im Vorarlbergischen Damüls (Österreich) musste ein schwer verletzter Snowboarder geborgen werden. Der Verunglückte stürzte beim Fahren auf einer nicht gesicherten Piste über eine hohe Felswand zehn Meter in die Tiefe. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn ins Spital.
Am Mittwochvormittag war ein Mann auf seinem Snowboard auf der Piste 14 von der Hohen Wacht aus unterwegs. Trotz stürmischem Schneetreiben sowie schlechter Boden- und Konturensicht entfernte sich der 36-Jährige von der gesicherten Piste und fuhr im freien Skiraum weiter. In der Folge stürzte er über eine zehn Meter hohe, senkrechte Felswand und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
Der Snowboarder war alleine unterwegs, teilt die Landespolizeidirektion Vorarlberg mit. Glücklicherweise wurden seine Hilferufe von anderen Skifahrern gehört. Diese verständigten schliesslich die Rettungskräfte.
Der schwer verletzte Schneesportler wurde von der Pistenrettung erstversorgt. Anschliessend konnte er durch den angerückten Notarzthubschrauber mittels Tau geborgen werden. Dann wurde er ins Spital Feldkirch geflogen.
Artikelfoto: Landespolizeidirektion Vorarlberg
