Ecublens VD – Hunderte Einsatzkräfte kämpfen gegen Grossbrand
Redaktion Polizeiticker Schweiz
Am Freitag, 28. August 2026, brach in einer Abfallverwertungsanlage in Ecublens ein Grossbrand aus. Mehrere hundert Einsatzkräfte kämpften die ganze Nacht gegen die Flammen. Wegen der starken Rauchentwicklung gelten weiterhin Verhaltensempfehlungen für die Bevölkerung.
Am Freitag, dem 28. September, kurz vor 19:00 Uhr, brach in der Abfallverarbeitungsanlage der Firma Thévenaz-Leduc in Ecublens FR, in der hauptsächlich Metallabfälle verarbeitet werden, ein Feuer aus. Das Feuer brach bei mehreren unter einem grossen Vordach gelagerten Altfahrzeugen aus und breitete sich anschliessend rasch aus. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr breitete sich das Feuer stark aus und verursachte eine erhebliche Rauchentwicklung.
Dieser Brand erforderte über Nacht einen erheblichen Einsatz von Rettungskräften, darunter mehrere hundert Einsatzkräfte der kantonalen und städtischen Feuerwehren. Am Samstagmorgen konnte das Feuer eingedämmt werden. Die Löscharbeiten werden jedoch voraussichtlich noch viele Stunden andauern, da die Feuerwehrleute den Brand vollständig löschen und die Trümmer beseitigen müssen, um eventuell verbliebene Glutnester zu entfernen und ein Wiederaufflammen zu verhindern.
Aus gesundheitlicher Sicht wird Personen, die den Dämpfen (sichtbare Rauchwolke oder Geruch) direkt ausgesetzt sind, empfohlen, sich möglichst in geschlossenen Räumen aufzuhalten, Türen und Fenster zu schliessen, sowie Lüftungsanlagen und Klimaanlagen auszuschalten. Ist ein Aufenthalt im Freien unumgänglich, wird das Tragen einer FFP2-Atemschutzmaske empfohlen. Kinder, ältere Menschen, Schwangere und Personen mit Atemwegs- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind besonders gefährdet. Bei anhaltenden Reizungen des Halses oder der Augen, anderen Symptomen oder Atembeschwerden ist es unbedingt erforderlich, einen Arzt aufzusuchen.
Es wird zudem empfohlen, körperliche Anstrengung und sportliche Aktivitäten im Freien zu vermeiden. Die Durchführung von Veranstaltungen liegt im Ermessen der Organisatoren und der jeweiligen Gemeinden.
Bezüglich des Verkehrs hat die Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit dem Waadtländer Zivilschutz eine Umleitung auf der Autobahn eingerichtet. Die Sperrung wird noch mehrere Stunden andauern und betrifft beide Fahrtrichtungen zwischen den Autobahnkreuzen Morges-Crissier und Morges-Malley. Die Bevölkerung wird gebeten, dieses Gebiet und die westliche Region Lausanne generell zu meiden.
Die Staatsanwaltschaft wurde informiert.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo VD

