Bei einer gross angelegten Kontrolle von Reisebussen hat die Kantonspolizei Uri am Donnerstag, 13. August 2026, im Schwerverkehrszentrum Erstfeld 13 Fahrzeuge überprüft. Zwei Busse wiesen technische Mängel auf und mussten stillgelegt werden.
Gesellschaftswagen transportieren täglich eine grosse Anzahl Personen über die Nord-Süd-Achse. Ziel der Kontrolle war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und technische Mängel frühzeitig zu erkennen. Im Fokus der Kontrolle standen die Fahrzeuglenkenden sowie die Gesellschaftswagen selbst.
Überprüft wurden insbesondere die technische Betriebssicherheit der Fahrzeuge, die Einhaltung der Arbeits- und Ruhezeitvorschriften sowie die Fahrfähigkeit der Lenkenden.
Insgesamt wurden dreizehn Fahrzeuglenkende im Fahndungssystem RIPOL überprüft. Bei keiner dieser Personen ergaben sich Treffer.
Die Mitarbeitenden des Schwerverkehrszentrums kontrollierten die Gesellschaftswagen umfassend hinsichtlich ihres technischen Zustandes und der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften. Durch die gezielten Kontrollen soll die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer auf den Transitachsen nachhaltig erhöht werden.
Insgesamt wurden bei zwei der kontrollierten Gesellschaftswagen technische Mängel festgestellt. Dies entspricht einer Beanstandungsquote von rund 15 Prozent.
Bei den festgestellten Mängeln handelte es sich unter anderem um Öl- und Kraftstoffaustritte sowie eine Softwaremanipulation an einem Abgassteuergerät. Aufgrund dieser Mängel mussten zwei Gesellschaftswagen stillgelegt werden.
Auch die Fahrfähigkeit der Fahrzeuglenkenden wurde kontrolliert. Sämtliche Lenkerinnen und Lenker mussten eine Atemalkoholprobe absolvieren. Alle durchgeführten Tests fielen negativ aus.
Die Kontrolle wurde durch Mitarbeitende des Schwerverkehrszentrums der Kantonspolizei Uri durchgeführt. Dank ihrer Fachkenntnisse und ihrer Erfahrung im Bereich der Schwerverkehrskontrollen konnten sowohl technische als auch verkehrsrechtliche Aspekte des Reisebusverkehrs gezielt überprüft werden.
Die Urner Sicherheitsdirektorin, Regierungsrätin Céline Huber, besuchte die Kontrolle und machte sich vor Ort ein Bild von den verschiedenen Kontrolltätigkeiten im Schwerverkehrszentrum. Sie zieht ein positives Fazit:
«Gesellschaftswagen befördern oft Dutzende Reisende gleichzeitig. Deshalb ist es wichtig, dass Fahrzeuge und Lenkende regelmässig kontrolliert werden. Damit leisten die Mitarbeitenden der Kantonspolizei Uri einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit auf unseren Strassen.»
Die Kantonspolizei Uri wird auch künftig gezielte Kontrollen von Gesellschaftswagen und anderen Fahrzeugkategorien durchführen, um die Verkehrssicherheit auf der Nord-Süd-Achse zu gewährleisten und die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften zu überwachen.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo UR

