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Fribourg

Freiburg – Vignettaz-Schule für mehr als CHF 100'000.- Schaden verwüstet

Vignettaz-Schule für mehr als CHF 100'000.- Schaden verwüstet
Vignettaz-Schule für mehr als CHF 100'000.- Schaden verwüstet (Bildquelle: Kantonspolizei Freiburg)

Am vergangenen Dienstag wurde die Kantonspolizei zu zwei verwüsteten Klassenzimmern in der Primarschule Vignettaz und mehreren mutwillig beschädigten Fahrzeugen in der Stadt Freiburg gerufen. Der Schaden an der Schule wird auf über CHF 100'000.- Franken geschätzt. Die Ermittlungen führten zur Anhaltung von zwei mutmasslichen Tätern, die minderjährig sind und die Taten zugegeben haben. Sie werden beim Jugendgericht angezeigt.

Am Dienstag, 19. Oktober 2021, gegen 8 Uhr, wurde die Kantonspolizei wegen Sachbeschädigungen in der Primarschule Vignettaz in Freiburg gerufen. Vor Ort stellte die Polizei fest, dass zwei Klassenzimmer der Primarschule – das Bastelzimmer im Erdgeschoss und das andere im obersten Stockwerk des neuen Gebäudes – verwüstet und mit Farbe und beleidigenden Aufschriften verunreinigt worden waren. Das Mobiliar war auf den Boden geworfen und zerstört worden. Die Schadensumme wird auf über CHF 100'000.- geschätzt. Die Schule hat eine Strafanzeige eingereicht.

Im Laufe des Vormittags zählte die Polizei ausserdem etwa zehn Autos und mehrere Zweiräder (Motorroller, Fahrräder, usw.), die in der Stadt beschädigt worden waren, vor allem in den Quartieren Beaumont und Beauregard. Dazu gehörten zerstochene Reifen, Kritzeleien und Kratzer an den Karosserien. Die Gesamthöhe des Schadens wurde nicht beziffert. Es wurden mehrere Strafanzeigen von den geschädigten Personen eingereicht.

Die bisherigen Ermittlungen haben zur Verurteilung von zwei mutmasslichen Tätern geführt, die beide 14 Jahre alt sind und der Region wohnhaft sind. Sie wurden auf dem Polizeiposten einvernommen und gaben den Tatbestand zu. Es ist zu erwähnen, dass sie die Tatsache nutzten, dass sich die Schule im Umbau befindet, um ins Gebäude einzudringen.

Im Anschluss an die polizeilichen Massnahmen wurden die beiden Jungen in die Obhut ihrer Eltern gegeben. Sie werden beim Jugendgericht angezeigt.

Quelle: Kapo FR