Unsere Meldungen informieren über aktuelle Ereignisse. Doch hinter jeder Nachricht stehen Menschen, die Respekt und Mitgefühl verdienen. Bitte diskutiert respektvoll und verzichtet auf Beleidigungen oder Spekulationen.
Täglich berichten wir über Verkehrsunfälle, Brände, Gewaltdelikte, Vermisstensuchen, Rettungseinsätze und viele weitere Ereignisse. Hinter jeder dieser Meldungen stehen Menschen – Betroffene, Angehörige, Einsatzkräfte und manchmal auch Augenzeugen, deren Leben sich von einem Moment auf den anderen verändert hat.
Was für viele nur eine Nachricht auf dem Smartphone ist, bedeutet für andere den schlimmsten Tag ihres Lebens.
Worte können mehr bewirken, als man denkt
Wir freuen uns über eure Kommentare, eure Meinungen und den Austausch in unserer Community. Oft entstehen spannende Diskussionen, hilfreiche Hinweise oder aufmunternde Worte.
Leider lesen wir aber auch Kommentare wie:
*„Selbst schuld.“
*„Geschieht ihm recht.“
- „Wie dumm muss man sein?“
- „Ein Idiot weniger!“
Solche Aussagen mögen schnell geschrieben sein. Für Angehörige oder Betroffene können sie jedoch beleidigend und sehr verletzend sein.
Nicht alle Fakten sind sofort bekannt
Polizeiliche Erstmeldungen enthalten bewusst nur die gesicherten Informationen. Viele Fragen können zu diesem Zeitpunkt noch nicht beantwortet werden.
Deshalb bitten wir euch:
- Vermeidet Beleidigungen
- Verzichtet auf Spekulationen.
- Verbreitet keine Gerüchte.
- Wartet weitere Ermittlungsergebnisse ab.
Oft zeigt sich erst Tage oder Wochen später, wie es tatsächlich zu einem Ereignis gekommen ist.
Angehörige lesen mit
Viele Menschen vergessen, dass auch Angehörige unsere Beiträge lesen.
Die Familie eines Unfallopfers, Freunde einer vermissten Person oder Kolleginnen und Kollegen eines Verstorbenen stossen oft auf unsere Berichterstattung – und lesen dabei auch die Kommentare darunter.
Bevor ihr einen Kommentar abschickt, stellt euch eine einfache Frage:
Würde ich diesen Satz auch den Angehörigen persönlich sagen?
Wenn die Antwort «Nein» lautet, lohnt es sich vielleicht, den Kommentar noch einmal zu überdenken.
Respekt gilt auch gegenüber Einsatzkräften
Polizistinnen und Polizisten, Feuerwehrleute, Rettungsdienste, Notärzte, Bergretter und viele weitere Einsatzkräfte leisten täglich Grosses – oft unter enormem Zeitdruck und in belastenden Situationen.
Kritische Fragen sind selbstverständlich erlaubt. Pauschale Verurteilungen oder respektlose Kommentare helfen jedoch niemandem weiter.
Die Unschuldsvermutung gilt
Nicht jede festgenommene oder beschuldigte Person ist automatisch schuldig.
Wenn Ermittlungen laufen, gilt die Unschuldsvermutung. Deshalb verwenden auch wir Formulierungen wie «mutmasslich», «steht im Verdacht» oder «nach bisherigen Erkenntnissen».
Wir bitten euch, dies auch in den Kommentaren zu berücksichtigen.
Unterschiedliche Meinungen sind willkommen
Eine lebendige Community lebt von verschiedenen Sichtweisen.
- Man darf diskutieren.
- Man darf anderer Meinung sein.
- Man darf Kritik äussern.
Was wir uns wünschen, ist ein respektvoller Umgang – ohne Beleidigungen, Hass oder persönliche Angriffe.
Respekt, Sachlichkeit und Menschlichkeit, dafür stehen wir beim Polizeiticker.
Gemeinsam für eine starke Community
Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Kommentarspalten ein Ort bleiben, an dem respektvoll diskutiert wird. Dies auch dann, wenn die Themen emotional oder kontrovers sind.
Diskussionen sind ausdrücklich erwünscht. Bitte beachtet jedoch, dass rechtswidrige Inhalte wie etwa Beleidigungen, Drohungen oder andere strafrechtlich relevante Äusserungen, auch rechtliche Konsequenzen haben können.
Letztendlich zählt vor allem eines: Ein respektvoller Umgang kostet nichts – kann für Betroffene und Angehörige aber einen grossen Unterschied machen.

