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Uri

Gotthardpass UR - Verkehrsmassnahmen an Feiertagen zeigen Wirkung

Massnahmen am Gotthard zeigen Wirkung, (Symbolbild)
Massnahmen am Gotthard zeigen Wirkung, (Symbolbild) (Bildquelle: asp)

Die Auswirkungen des Ferien- und Feiertagsverkehrs waren in Uri an Ostern und an Auffahrt spürbar. Das gilt aller Voraussicht nach auch für Pfingsten, Fronleichnam und zu Beginn der Sommerferienzeit. Ab Freitagmittag, 3. Juni 2022, vor Pfingsten und ab Mittwochmittag, 15. Juni 2022, vor Fronleichnam ist mit Staus zu rechnen. Die Kantonspolizei Uri ist jedoch darauf vorbereitet.

Die Kantonspolizei Uri bemüht sich seit Jahren, bei längeren Staus auf der Autobahn A2 den Verkehr so zu leiten, dass die Kantonsstrasse für den lokalen, privaten und öffentlichen Verkehr sowie die Rettungs- und Notfallfahrzeuge möglichst immer und ohne Störungen verfügbar bleibt.

Sie bewirtschaftet zusammen mit der Verkehrsmanagementzentrale des ASTRA den Verkehr auf der Autobahn sowie die Dosierung und teilweise auch Schliessung der Ein- und Ausfahrten der Autobahn. Dennoch wurde die Kantonsstrasse an Ostern und Auffahrt teilweise über ihre Kapazitätsgrenze belastet.

Autobahnausfahrten werden weiterhin gezielt dosiert

Um eine Überbelastung der Kantonsstrasse an den kommenden Feiertagen und bei Ferienbeginn zu vermeiden, dosiert ein privater Verkehrsdienst zusätzlich zu den bisherigen Lenkungsmassnahmen bei Bedarf den Abfluss ab der Autobahn. Das heisst, es werden nur noch so viele Autos auf die Kantonsstrasse gelassen, dass sich dort möglichst kein Stau bildet. An Ostern und Auffahrt betraf dies die Autobahnausfahrten in Erstfeld und Amsteg. Diese Bewirtschaftung der Autobahnausfahrten zeigte Wirkung und hielt zahlreiche Verkehrsteilnehmende davon ab, die Kantonsstrasse zu befahren. Trotzdem wird es voraussichtlich nicht zu verhindern sein, dass in Ausnahmefällen, wie bei Pannen oder Unfällen, der Verkehr auf der Kantonsstrasse kurzfristig zum Stillstand kommen kann.

Quelle: Kantonspolizei Uri