Am Sonntag, 27. April 2026, ist es in Herisau entlang der Bahnstrecke der Appenzeller Bahnen zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus gekommen. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Dachstock in Flammen. Die Einsatzkräfte löschten das Feuer rasch. Personen wurden nicht verletzt.
Am Sonntagabend, um 22.21 Uhr, ging bei der Kantonalen Notrufzentrale in
Herisau die Meldung ein, dass bei einem
Mehrfamilienhaus im Erlenbachquartier Rauch und
Feuer aus dem Dachstock sichtbar sei. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten sich die drei Bewohner bereits selbständig ins Freie begeben. Sie blieben unverletzt.
Beim Eintreffen der Feuerwehr waren die Flammen gut sichtbar. (Bildquelle: Kantonspolizei Appenzell-Ausserrhoden)
Die Feuerwehr bekämpfte den
Brand umgehend, brachte ihn rasch unter Kontrolle und verhinderte dadurch ein Übergreifen des Feuers auf die nebenanstehenden Wohnhäuser. Der Sachschaden beträgt über 100'000 Franken. Im Zuge der Löscharbeiten konnte auch eine Katze unverletzt gerettet werden.
Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf weitere Häuser verhindern. (Bildquelle: Kantonspolizei Appenzell-Ausserrhoden)
Da sich das Brandobjekt direkt an den Geleisen der
Appenzeller Bahnen befand, musste die Bahnstrecke Herisau – Waldstatt während den Löscharbeiten für rund drei Stunden gesperrt werden.
Mittels Drehleiter wurde der Brand bekämpft. (Bildquelle: Kantonspolizei Appenzell-Ausserrhoden)
Die Wohnungen sind aktuell nicht bewohnbar. Für die betroffenen Personen wurde durch die Gemeinde Herisau eine vorübergehende Unterkunft organisiert.
Zusammen mit der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden standen die Feuerwehr Herisau mit rund 60 Angehörigen, die Assekuranz, Mitarbeiter der Appenzeller Bahnen sowie der Gemeindeführungsstab Herisau im Einsatz. Ebenfalls waren vorsorglich der Rettungsdienst sowie ein Notarzt vor Ort.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo AR