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Ins BE – Telefonbetrug vereitelt – zwei Verdächtige in Haft

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Nahaufnahme, die zeigt, wie eine Person Handschellen angelegt bekommt. Die Hände sind hinter dem Rücken zusammengefügt, begleitet von einer Person in Handschuhen.

(Symbolbild) (Bildquelle: Polizei)

Dank der Meldung eines Seniors hat die Kantonspolizei Bern Ende Mai einen mutmasslichen Telefonbetrug verhindert. Zwei Männer wurden festgenommen, als sie in Müntschemier Bargeld abholen wollten, das zuvor von angeblichen Polizisten gefordert worden war.

Am Mittwoch, 27. Mai 2026, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, dass ein älterer Mann aus Müntschemier einen verdächtigen Telefonanruf erhalten habe. Die Anrufer forderten ihn auf, Geld bei seiner Bank abzuheben und zum Abholen bereit zu stellen. Im Zuge der Ermittlungen konnten dann aufgrund der Meldung an die Polizei zwei Personen angehalten werden, die im Begriff waren, das Bargeld beim älteren Mann in Müntschemier abzuholen.
Die zwei Männer im Alter von 23 und 34 Jahren befinden sich aktuell in Untersuchungshaft. Weitere Ermittlungen wurden unter der Leitung der kantonalen Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte aufgenommen.
Die Kantonspolizei Bern verzeichnet immer wieder Meldungen zu Telefonbetrug in verschiedensten Formen.
In diesem Zusammenhang gibt sie Tipps um sich, Verwandte und Bekannte zu schützen:
  • Seien Sie misstrauisch, wenn Sie Unbekannte dazu bringen wollen, Bargeld abzuheben, zu zahlen und Geld oder Wertsachen zu übergeben oder zu hinterlegen.
  • Beenden Sie ein solches Telefongespräch, legen Sie auf und melden Sie den verdächtigen Anruf der Polizei.
  • Geben Sie am Telefon keine persönlichen Daten, Passwörter oder Angaben zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
  • Sprechen Sie mit älteren Personen in ihrem Umfeld darüber und geben Sie die Warnung weiter.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo BE

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