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Kampagne «LINDA» soll vor Cyberbetrug schützen

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Eine Person in Polizeiuniform hält zwei Karten, die über Phishing-Prävention informieren. Eine Karte zeigt eine Frau mit Fischen.

Die Polizei sensibilisiert mit der Kampagne «LINDA» gegen Phishing, das in der Schweiz stark zugenommen hat (Bildquelle: Zentralschweizer Polizeikorps )

Die Zahl der Phishing-Delikte in der Schweiz ist 2025 erneut deutlich angestiegen. Mit der Präventionskampagne «LINDA» wollen Polizei und Finanzbranche die Bevölkerung für die Gefahren von Cyberbetrug sensibilisieren und konkrete Schutzmassnahmen vermitteln.

Im Jahr 2025 haben Phishing-Delikte schweizweit mit 7’409 Fällen um 25 % zugenommen. Auch in den Zentralschweizer Kantonen ist dieses Betrugsphänomen weiterhin auf dem Vormarsch. Cyberkriminelle nutzen dabei immer neue Methoden, um unter anderem an persönliche Kredit- und Debitkartendaten zu gelangen. Mit der Kampagne «LINDA» will die Polizei die Bevölkerung sensibilisieren und schützen.
Betrüger geben sich etwa als Banken, Online-Shops oder Lieferdienste aus und setzen ihre Opfer mit täuschenden Nachrichten sowie Zeitdruck unter Zugzwang. Dabei nutzen sie immer wieder neue, raffinierte Methoden, um über gefälschte E-Mails, QR-Codes, SMS oder Webseiten an sensible Daten zu gelangen – mit dem Ziel, sich finanziell zu bereichern.
Um die Bevölkerung besser zu schützen, setzt die Polizei gemeinsam mit der Finanzbranche auf die nationale Präventionskampagne «LINDA».

Jeder Buchstabe des Namens steht für einen einprägsamen Verhaltenstipp:

  • L: Links und Anhänge misstrauen
  • I: Inhalte prüfen
  • N: Neutrale Anrede anzweifeln
  • D: Dringlichkeit hinterfragen
  • A: Absender überprüfen
Die Kampagne wird vom Verein Card Security getragen und soll die Bevölkerung gezielt vor Phishing-Betrug schützen.

So schützen Sie sich zusätzlich:

  • Keine sensiblen Daten über Links eingeben
  • Nur offizielle Webseiten oder Apps nutzen
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren
  • Starke und unterschiedliche Passwörter verwenden
  • Aufmerksamkeit bleibt der wichtigste Schutz vor Cyberbetrug

Im Verdachtsfall:

  • Internetverbindung trennen und Passwörter ändern
  • Bank oder Kartenanbieter umgehend informieren
  • Vorfall der Polizei melden
Quelle der Polizeinachricht: Zentralschweizer Polizeikorps

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