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Basel-Stadt

Kanton Basel-Stadt - Coronavirus-Situation am 09.04.2021

Situation in Basel-Stadt am 09.04.2021.
Situation in Basel-Stadt am 09.04.2021. (Bildquelle: TickerMedia)

Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt verzeichnet mit Stand Freitag, 9. April 2021, 10.30 Uhr, total 10‘961 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt seit Beginn der Pandemie, 283 aktive Fälle in Isolation und 554 Personen in Quarantäne.

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100‘000 Einwohnerinnen und Einwohner liegt bei 107 (CH: 106), die 14-Tage-Inzidenz bei 249 (CH: 257). Total wurden in Basel-Stadt bislang 35‘843 Impfdosen verabreicht. 15‘403 Personen sind komplett geimpft mit Erst- und Zweitimpfung. Basel-Stadt hat am Mittwoch die Zweitimpfungen in seinen Alters- und Pflegeheimen abgeschlossen. Damit sind alle Bewohnenden der 42 Pflegeheime, die dies wünschten, komplett mit einer Erst- und Zweitimpfung geimpft. Der Fokus der mobilen Impfequipen liegt nun auf Impfungen in Alterssiedlungen und Wohnformen für ältere Menschen sowie auf Impfungen in Behinderteneinrichtungen. Das Gesundheitsdepartement korrigiert zudem einen Beitrag aus der gestrigen 10vor10-Sendung über Impfungen von Personen unter 65 Jahren.

Zum Infektionsgeschehen im Kanton Basel-Stadt: Von den 283 aktiven Fällen befinden sich 24 Personen mit Wohnsitz Kanton Basel-Stadt im Spital. Zudem werden 15 Personen mit ausserkantonalem oder internationalem Wohnsitz in einem baselstädtischen Spital behandelt. Von den insgesamt 39 Hospitalisierten benötigen sechs Personen Intensivpflege.

Die Zahl der seit Pandemiebeginn insgesamt 10‘961 Infektionen im Kanton Basel-Stadt setzt sich zusammen aus 10‘482 genesenen Personen, 196 Todesfällen und 283 aktiven Fällen. Seit dem letzten Bulletin von Dienstag, 6. April 2021, haben sich 116 Personen neu infiziert. Es sind keine weiteren Personen an den Folgen von Covid-19 verstorben.

Zu den Ansteckungsquellen

Die aktuellen Ansteckungsquellen zeigen sich wie folgt: In den letzten vier Wochen (Zeitraum vom 12. März bis 8. April 2021) wurden 619 Neuinfektionen im Kanton Basel-Stadt registriert. Dabei konnten 40 Prozent (oder 248 Fälle) der Neuinfektionen bekannten oder vermuteten Ansteckungsquellen zugeordnet werden. Die meisten Personen haben sich in der Familie (64 Prozent) oder bei Treffen mit der Familie oder Freunden (6 Prozent) sowie bei der Arbeit (8 Prozent) oder in der obligatorischen Schule (5 Prozent) angesteckt. Sieben Prozent gaben an, dass mehrere Quellen in Frage kommen.

Zum Stand der Impfungen

Mit Stand gestern Donnerstag, 8. April 2021, wurden im Kanton Basel-Stadt bisher total 35‘843 Impfungen verabreicht. 15‘403 Personen sind komplett geimpft mit Erst- und Zweitimpfung. Für eine Impfung vorregistriert haben sich 51‘553 Personen. Zusätzlich haben weitere 3‘829 Personen einen bereits vereinbarten Impftermin im Impfzentrum.

Am vergangenen Mittwoch konnten die letzten Zweitimpfungen in zwei baselstädtischen Alters- und Pflegeheimen verabreicht werden. Damit sind nun alle Bewohnenden der 42 baselstädtischen Pflegeheime, die dies wünschten, komplett mit einer Erst- und Zweitimpfung geimpft. Insgesamt wurden 6717 Impfdosen in Alters- und Pflegeheimen verimpft, 5585 davon an Bewohnende.

Die mobilen Impfequipen führen ihre Tätigkeit weiter: Der neue Fokus der mobilen Impfequipen liegt nun auf Alterssiedlungen und weiteren Wohnformen für ältere Menschen sowie insbesondere auf Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Die mobilen Impfequipen besuchen zudem weiterhin Pflegeheime, um neu eintretende Bewohnende, welche allenfalls noch nicht geimpft sind, vor Ort zu impfen.

Korrektur eines 10vor10-Beitrages

Das Gesundheitsdepartement korrigiert zudem einen Beitrag aus der 10vor10-Sendung von gestern Donnerstag, 8. April 2021, über Impfungen von Personen unter 65 Jahren. In einer Kantonsübersicht wurde im Beitrag die Aussage gemacht, dass im Kanton Basel-Stadt mit Impfungen von Personen unter 65 Jahren erst im Juni begonnen werde. Dies ist falsch und beruht auf einem Missverständnis. Korrekt ist, dass bis Ende Juni auch alle Personen unter 65 Jahren, welche dies möchten, eine erste Impfung erhalten haben. Das Gesundheitsdepartement wird eine verfeinerte Detailplanung erstellen, damit für die Bevölkerung zur Planung bald mehr Klarheit herrscht.