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Kanton Basel-Stadt – Weniger Unfälle und Verletzte im Jahr 2025

09.04.2026 | 07:17

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Kanton Basel-Stadt – Weniger Unfälle und Verletzte im Jahr 2025

Symbolbild (Bildquelle: SKT Studio, Adobe Stock)

Die Zahl der Verkehrsunfälle sank im Kanton Basel-Stadt im Jahr 2025 um sieben Prozent auf 500 Fälle. Auch die Zahl der Verletzten ging zurück, während fünf Todesopfer zu beklagen sind.

234 Personen wurden im Jahr 2025 leicht verletzt, was einem Rückgang von fünf Prozent entspricht. Die Zahl der Schwerverletzten sank um elf Prozent auf 101 Personen. Wie bereits im Vorjahr verloren fünf Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben. Die tödlichen Ereignisse ereigneten sich unter anderem auf der Schwarzwaldallee, der Elisabethenstrasse / De Wette-Strasse, der Lörracherstrasse sowie auf Fussgängerstreifen am Wettsteinplatz und an der Zürcherstrasse.
Rückläufig sind die Unfallzahlen in mehreren Bereichen. Bei den Velounfällen wurde mit 73 Fällen ein Minus von 15 Prozent verzeichnet, wobei 27 Mal die Velofahrenden selbst als Hauptverursacher galten. Zwei Personen kamen dabei ums Leben. Die Zahl der E-Bike-Unfälle blieb mit 51 Fällen stabil. Auch bei Fussgängerinnen und Fussgängern zeigt sich ein deutlicher Rückgang auf 45 Unfälle (-17 %), wobei drei Personen tödlich verletzt wurden.
Unfälle mit E-Trottinetts gingen auf 14 Fälle zurück (-18 %), während die Motorradunfälle mit 53 Fällen ebenfalls deutlich abnahmen (-18 %). Die Zahl der Unfälle mit fahrzeugähnlichen Geräten blieb mit drei Fällen unverändert.
Wie die Statistik zeigt, bleibt das Verhalten der Verkehrsteilnehmenden die häufigste Unfallursache. Darunter fallen unter anderem die Missachtung des Vortritts, Alkohol am Steuer sowie ungenügender Abstand. Eine Zunahme ist zu verzeichnen von Unfällen beim Fahrstreifenwechsel aufgrund mangelnder Rücksichtnahme.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt betont, dass alle Verkehrsteilnehmenden einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit leisten können, insbesondere durch umsichtiges Verhalten, die Einhaltung der Verkehrsregeln sowie das Fahren in fahrfähigem Zustand. Das Tragen eines Velohelms kann zudem die Folgen von Fahrradunfällen erheblich mindern.
Gemeinsam mit anderen kantonalen Stellen arbeitet die Kantonspolizei kontinuierlich daran, die Verkehrsinfrastruktur sicherer zu gestalten. Unfallhäufungsstellen werden systematisch analysiert und wo möglich entschärft. Dabei stehen insbesondere selbsterklärende und fehlerverzeihende Infrastrukturen sowie der Einsatz von Infrastruktursicherheitsinstrumenten im Fokus.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo BS

Kategorien:

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