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Kanton Bern – Hitzestress bei Nutztieren im Sommer vermeiden

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Ein nah aufgenommenes Schaf blickt in die Kamera, umgeben von weiteren Schafen auf einer Wiese.
(Symbolbild) (Bildquelle: ID 12019 on pixabay)

Hohe Sommertemperaturen können bei Nutztieren zu Hitzestress führen. Der Kanton Bern zeigt, woran Tierhalter und Beobachter die Anzeichen erkennen und welche Schutzmassnahmen wichtig sind. Schattenplätze, frisches Trinkwasser und regelmässige Kontrollen stehen dabei im Mittelpunkt.

Hohe Temperaturen im Sommer machen auch den Nutztieren zu schaffen. Der Kanton Bern macht deshalb auf die Gefahren von Hitzestress aufmerksam und zeigt auf, wie Tierhalter ihre Tiere während Hitzeperioden schützen können.
Anzeichen für Hitzestress sind unter anderem eine beschleunigte Atmung, Atmen durch das offene Maul oder ein ungewöhnlich dichtes Zusammenstehen der Tiere. Solche Verhaltensweisen können darauf hindeuten, dass den Tieren zu wenig Schatten oder Wasser zur Verfügung steht.
Zur Vorbeugung sollten Nutztiere jederzeit Zugang zu ausreichend frischem Trinkwasser sowie zu natürlichen oder künstlichen Schattenplätzen haben. Zudem wird empfohlen, die Tiere während heisser Tage regelmässig zu beobachten und ihren Zustand zu kontrollieren.
Wer Tiere bemerkt, die aufgrund der hohen Temperaturen gestresst wirken, sollte zunächst versuchen, die Tierhalterin oder den Tierhalter direkt zu informieren. Falls die verantwortliche Person nicht erreichbar ist, kann das Amt für Veterinärwesen kontaktiert werden.
Kein Anlass zur Sorge besteht hingegen, wenn die Tiere entspannt und verteilt auf der Weide stehen oder liegen und ausreichend Schatten sowie Wasser vorhanden sind. Die Verantwortung für geeignete Schutzmassnahmen und die Überwachung der Tiere liegt bei den jeweiligen Landwirten.
Weitere Informationen zum Thema Hitzestress bei Nutztieren stellt der Kanton Bern unter diesem Link sowie auf seinen Fachseiten zum Veterinärwesen zur Verfügung.
Quelle der Polizeinachricht: Kanton Bern

Kategorien:

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