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Kanton Jura – Polizei warnt vor Einbrüchen in der Dämmerung

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Eine Person in einer Polizei-Uniform steht mit dem Rücken zur Kamera. Im Hintergrund sind ein Polizeifahrzeug und ein Van zu sehen, vor einem Gebäude mit Garagentoren unter einem bunten Abendhimmel.
Symbolbild (Bildquelle: Kantonspolizei Jura)

Mit den kürzer werdenden Tagen steigt auch die Gefahr von Dämmerungseinbrüchen. Die Kantonspolizei Jura warnt vor ungebetenen Gästen und ruft die Bevölkerung zu einfachen Schutzmassnahmen auf.

Im Kanton Jura ist die Zahl der Einbrüche in den vergangenen Jahren gestiegen. Wie die Kantonspolizei am Montag, 26. Oktober 2026, mitteilt, wurden im Jahr 2025 insgesamt 320 Einbruchdiebstähle registriert. Im Vorjahr waren es 317, im Jahr 2023 noch 277 gewesen.
Besonders deutlich ist der Anstieg bei Villen und Einfamilienhäusern. Während 2024 insgesamt 126 entsprechende Einbrüche verzeichnet wurden, waren es 2025 bereits 171. Das entspricht einer Zunahme von mehr als 35 Prozent.

Dämmerung bietet Einbrechern günstige Bedingungen

Mit Beginn der Herbst- und Wintermonate wird es zunehmend früher dunkel. Zwischen September und März können Einbrecher deshalb leichter erkennen, welche Wohnungen und Häuser unbewohnt wirken.
Die Polizei macht im Rahmen des Präventionstags gegen Einbruchdiebstahl gemeinsam mit der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP) auf diese Gefahren aufmerksam.

So schützen Sie sich vor Einbrüchen

Die Kantonspolizei Jura empfiehlt verschiedene Vorsichtsmassnahmen:
  • Wertgegenstände sichern: Schmuck, Bargeld und andere Wertsachen sollten nicht offen sichtbar oder leicht zugänglich aufbewahrt werden.
  • Anwesenheit vortäuschen: Zeitschaltuhren für die Beleuchtung können während der Abwesenheit den Eindruck erwecken, dass jemand zu Hause ist.
  • Türen und Fenster schliessen: Auch bei kurzen Abwesenheiten sollten sämtliche Zugänge konsequent verschlossen werden.
  • Keine Schlüssel verstecken: Ersatzschlüssel gehören nicht unter Fussmatten, Blumentöpfe oder an andere Verstecke im Freien.
  • Nachbarn informieren: Bei längerer Abwesenheit können Nachbarn beispielsweise den Briefkasten leeren.
  • Vorsicht in sozialen Netzwerken: Ferien und längere Abwesenheiten sollten nicht öffentlich angekündigt werden.
  • Verdächtige Beobachtungen melden: Bei verdächtigen Situationen sollte die Polizei unter der Notrufnummer 117 verständigt werden.

Nach einem Einbruch keine Spuren verändern

Wer einen Einbruch feststellt, sollte möglichst nichts berühren, damit mögliche Spuren und Beweismittel erhalten bleiben. Anschliessend ist die Polizei zu verständigen.
Die Kantonspolizei Jura empfiehlt zudem, sich über Sicherheitsmassnahmen beraten zu lassen, um mögliche Schwachstellen am eigenen Wohnhaus zu erkennen.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo JU

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