Im Kanton Nidwalden übernimmt Daniel Lüönd das Amt des Landweibels. Er folgt auf Eduard Amstad, der nach 30 Jahren im Dienst des Kantons pensioniert wird.
Nach 30 Dienstjahren beim Kanton Nidwalden geht Landweibel Eduard Amstad per Ende Juni 2026 in den Ruhestand. Sein Nachfolger heisst Daniel Lüönd.
Während vieler Jahre prägte Eduard Amstad die Auftritte des Nidwaldner Regierungsrates als Landweibel. Mit dem Ornat in den Kantonsfarben Rot und Weiss begleitete er Regierungsdelegationen bei Staatsbesuchen, Festanlässen und weiteren offiziellen Terminen.
Vor seinem Amt als Landweibel war er als Aufsichtsperson im Straf- und Untersuchungsgefängnis Stans tätig. Insgesamt stand der heute 67-Jährige während 30 Jahren im Dienst des Kantons.
Die Staatskanzlei hat Daniel Lüönd im Bewerbungsverfahren zum neuen Landweibel ernannt. Der 56-Jährige hat seine neue Funktion bereits angetreten und wird derzeit von seinem Vorgänger eingearbeitet.
Zur Stelle des Landweibels gehört auch ein Teilpensum in der Gebäudebewirtschaftung. Vor seinem Wechsel zum Kanton war Daniel Lüönd während 13 Jahren als Leiter Dienste bei der Pfarrei Stans tätig. Dort war er unter anderem für Unterhalt, Reinigung, Raumreservationen und den Sakristanendienst verantwortlich.
Weitere Stationen seines Berufswegs waren Tätigkeiten als Einsatz- und Teamleiter im Verkehrshaus Luzern, als Buch- und Offsetdrucker sowie als Elektromonteur. Der diplomierte Druckfachmann verfügt zudem über einen Abschluss als eidgenössisch diplomierter Hauswart.
«Wir freuen uns, mit Daniel Lüönd einen geeigneten Nachfolger als Landweibel gefunden zu haben. Er bringt alle Voraussetzungen für diese vielschichtige Stelle mit», wird Landschreiber Armin Eberli in der Mitteilung zitiert.
Gleichzeitig würdigt er die Verdienste von Eduard Amstad, der das Amt auch über das ordentliche Pensionsalter hinaus mit grossem Engagement ausgeübt habe.
Zu den besonderen Erinnerungen seiner Amtszeit zählen unter anderem der Bundesratsbesuch in Stans, die Reise nach Rom zur Vereidigung der Schweizergardisten mit Nidwalden als Gastkanton sowie die Sportlerehrungen von Ski-Weltmeister Marco Odermatt auf dem Dorfplatz in Stans.
Quelle der Polizeinachricht: Staatskanzlei Nidwalden

