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Kanton St. Gallen – 13 Tote bei Verkehrsunfällen im Jahr 2025

17.03.2026 | 08:34

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Kanton St. Gallen – 13 Tote bei Verkehrsunfällen im Jahr 2025

Symbolbild (Bildquelle: Kantonspolizei SG)

Im Kanton St. Gallen wurden im Jahr 2025 insgesamt 2’508 Verkehrsunfälle registriert. Dabei kamen 13 Menschen ums Leben. Hauptursachen bleiben Fehlverhalten, Geschwindigkeit und Alkohol. Besonders bei E-Bikes und E-Trottinetten nahmen alkoholbedingte Unfälle zu.

Die Zahl der Verkehrsunfälle im Kanton St.Gallen ist im Jahr 2025 marginal um acht Unfälle gegenüber dem Vorjahr (total 2516) zurückgegangen. In Anbetracht dessen, dass die Bevölkerung erneut gewachsen ist und auch die Zahl der in Verkehr gebrachten Fahrzeuge erneut gestiegen ist, kann diese Entwicklung als positiv gewertet werden.

Statistik liefert folgende Erkenntnisse

Die aktuelle Statistik der Verkehrsunfälle, die im Jahr 2025 im Kanton St.Gallen polizeilich registriert wurden, liefert folgende Erkenntnisse:
  • Die Zahl der erfassten Verkehrsunfälle ist mit insgesamt 2'508 Unfällen marginal gesunken (- 8).
  • Bei Verkehrsunfällen auf St.Galler Strassen verloren insgesamt 13 Personen bei 13 Unfällen ihr Leben.
  • Die Anzahl der Getöteten und Schwerverletzten im Strassenverkehr stagniert nach einem Anstieg seit dem Jahr 2017
  • Über 12% der Unfälle sind auf überhöhte Geschwindigkeiten zurückzuführen.
  • Fast 10% aller Verkehrsunfälle werden von alkoholisierten Verkehrsteilnehmenden verursacht.
  • Insbesondere im Innerortsbereich sind die Unfälle mit Personenschaden mit der Hauptursache Alkohol stark angestiegen.
  • Bei den E-Bikes ist ein erneuter Anstieg von Unfällen mit der Hauptursache Alkohol zu verzeichnen.
  • Die Unfälle mit E-Trottinett sind stark angestiegen. Die Zahl der Fälle mit Hauptursache Alkohol hat sich verdoppelt.
Die Zahl der Fahrradunfälle ist angestiegen. Auffallend dabei ist die hohe Zahl der Selbstunfälle. Motorrad-Unfälle sind erneut angestiegen. Dabei zeigt sich, dass nach wie vor die jungen Motorradfahrenden am meisten gefährdet sind.

Fehlverhalten der Lenkenden als häufigste Unfallursache

Der Leiter der Verkehrspolizei der Kantonspolizei St.Gallen, Philipp Sennhauser, fasst die Entwicklungen der Verkehrsunfallstatistik wie folgt zusammen: «Eines ist - zumindest momentan – auch gegenüber früher gleichgeblieben. Hinter dem Lenkrad und der Lenkstange sitzt ein Mensch. Ein Mensch, der Fehler macht. Trotz der stetigen Verbesserung der Strasseninfrastruktur und den viel «Helferlein» in und an den Fahrzeugen kommt es immer wieder zu Unfällen.
Unfälle, welche hauptsächlich auf das Fehlverhalten der Lenkenden zurückzuführen sind. Dabei spielen Überschätzung der eigenen Fahrkünste, Ablenkung aber auch die Einnahme von bewusstseinsverändernden Stoffen wie Alkohol, Medikamenten und Drogen eine gewichtige Rolle.»
Damit zeigt sich, dass die Kantonspolizei St.Gallen schon in den vergangenen Jahren die Prioritäten im Strassenverkehr richtig gesetzt hat und sie auch weiterhin gleich setzen muss. Das bedeutet konkret, dass die Kantonspolizei St.Gallen auch in Zukunft die Fahrfähigkeit der Fahrzeuglenkenden kontrollieren, das Einhalten der Geschwindigkeit messen und prüfen wird, ob die sicherheitsrelevanten Verkehrsregeln eingehalten werden.

Miteinander und nicht gegeneinander

Die Erwartungen an die Verkehrsteilnehmenden formuliert Sennhauser mit den Worten: «Das Leben selbst birgt Risiken. Mit der Teilnahme am Verkehr werden diese zusätzlich verstärkt. Mit einer grossen Portion Vorsicht und Rücksicht können wir aber gemeinsam das Risiko erheblich senken. In diesem Sinne: Bleiben Sie vorsichtig und nehmen Sie Rücksicht!»
Quelle der Polizeinachricht: Kapo SG

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