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Kanton Wallis – Raser mit 155 km/h durch A9-Baustelle

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Ein Polizist auf einem Polizeimotorrad fährt eine Straße entlang; rechts ist ein Baustellenschild zu sehen, dahinter eine Brücke und Berge.
Symbolbild (Bildquelle: Kantonspolizei Wallis)

Im Oktober 2026 hat die Kantonspolizei Wallis drei Raserdelikte registriert. Ein Autofahrer war am 5. Oktober mit 155 km/h statt erlaubter 80 km/h durch eine Baustelle auf der A9 gefahren. Zudem wurde ein Lastwagen mit manipuliertem Abgasreinigungssystem kontrolliert.

Am Montag, 5. Oktober 2026, kurz vor 11 Uhr, wurde ein 29-jähriger französischer Automobilist mit einer Geschwindigkeit von 155 km/h auf einem auf 80 km/h begrenzten Streckenabschnitt gemessen. Der Vorfall ereignete sich auf der Autobahn A9 zwischen den Anschlüssen Siders-West und Sitten-Ost im Bereich einer Baustelle.
Die Kantonspolizei Wallis erinnert daran, dass die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen insbesondere im Bereich von Strassenbaustellen von grosser Bedeutung ist. Die mit Unterhalts- und Strassenbauarbeiten betrauten Personen sind regelmässig in unmittelbarer Nähe des fliessenden Verkehrs tätig und dadurch erheblichen Gefahren ausgesetzt.
Am Samstag, 10. Oktober 2026, kurz nach 15.30 Uhr, wurde ein 36-jähriger französischer Automobilist auf der Kantonsstrasse in Niedergesteln mit einer Geschwindigkeit von 146 km/h anstelle der erlaubten 80 km/h erfasst.
Am Freitag, 16. Oktober 2026, kurz nach 18 Uhr, wurde ein 52-jähriger Schweizer Automobilist auf dem Chemin des Îles in Saxon mit einer Geschwindigkeit von 130 km/h auf einem auf 60 km/h begrenzten Streckenabschnitt registriert.
Die drei Fahrzeuglenker wurden bei der Dienststelle für Strassenverkehr und Schifffahrt sowie bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Ihnen drohen insbesondere eine Freiheitsstrafe von bis zu vier Jahren sowie ein Führerausweisentzug von mindestens zwei Jahren.

Saint-Maurice: Manipuliertes Abgasreinigungssystem bei einem Lastwagen festgestellt

Am Dienstag, 6. Oktober 2026, kurz nach 9 Uhr, hielten die Mitarbeitenden des Schwerverkehrskompetenzzentrums in Saint-Maurice eine in Italien immatrikulierte Fahrzeugkombination an. Diese wurde von einem 42-jährigen rumänischen Staatsangehörigen gelenkt.
Bei der technischen Überprüfung stellten die Einsatzkräfte eine Manipulation an der Steuerung des Abgasreinigungssystems fest. Dadurch konnte der Lastwagen betrieben werden, ohne dass das Abgasreinigungssystem vorschriftsgemäss funktionierte.
Solche Manipulationen können insbesondere die normalerweise vorgesehene Leistungsreduzierung ausser Kraft setzen, wenn das AdBlue-System eine Störung aufweist oder der entsprechende Tank leer ist. Dadurch wird die Wirksamkeit des Systems zur Reduktion der Schadstoffemissionen beeinträchtigt.
Der Fahrzeuglenker sowie der Verantwortliche des Unternehmens wurden bei der Dienststelle für Strassenverkehr und Schifffahrt angezeigt. Die ausgesprochenen Sanktionen belaufen sich insgesamt auf knapp 10’000 Franken.
Nach der Wiederherstellung des vorschriftsgemässen Zustands durfte die Fahrt fortgesetzt werden.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo VS

Kategorien:

Wallis
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