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Kanton Wallis – Sehr grosse Waldbrandgefahr in der Rhoneebene

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Ein intensiver Waldbrand entfacht große Flammen und Rauch in einem dichten Waldgebiet bei Nacht.
Symbolbild (Bildquelle: Adobe Stock)

Der Kanton Wallis warnt wegen anhaltender Trockenheit und hoher Temperaturen vor einer sehr grossen Waldbrandgefahr. Besonders betroffen sind die tieferen Lagen zwischen Martinach und Brig.

Der Staat Wallis ruft die Bevölkerung aufgrund der aktuellen Waldbrandgefahr zu grösster Vorsicht auf.
Geringe Niederschläge seit Jahresbeginn, anhaltend hohe Temperaturen von über 30 Grad sowie Wind haben dazu geführt, dass die Vegetation stark ausgetrocknet ist.
Besonders kritisch ist die Situation derzeit in den tieferen Lagen des Kantons. Die Waldbrandgefahr wird in der Rhoneebene zwischen Martinach und Brig als gross bis sehr gross eingestuft.
Waldränder, Hecken und trockenes Gras können bereits durch kleinste Zündquellen Feuer fangen. Die Behörden warnen deshalb vor schwer kontrollierbaren Bränden.
Gemäss dem kantonalen Waldgesetz sind alle Handlungen verboten, die Waldbrände oder Feuerschäden verursachen können.
In Gebieten mit Gefahrenstufe 4 oder höher gilt im Wald und in Waldesnähe ein Verbot für jegliches offene Feuer. Im Siedlungsgebiet dürfen Feuer ausserhalb von festen Feuerstellen ebenfalls nicht entfacht werden.
Die Gemeinden können je nach örtlicher Situation zusätzliche und strengere Massnahmen anordnen.
Der Staat Wallis erinnert zudem daran, dass Zigarettenstummel, Streichhölzer oder andere brennbare Gegenstände niemals in der Natur entsorgt werden dürfen. Auch das Ausleeren von Asche aus Holzöfen in der Natur hat in diesem Jahr bereits zu mehreren Bränden geführt.
Das Verbrennen von Abfällen, Ästen oder Gestrüpp im Freien ist unabhängig von der Waldbrandgefahr gesetzlich verboten.
Wer einen Brand feststellt, soll umgehend die Feuerwehr über die Notrufnummer 118 alarmieren.
Quelle der Polizeinachricht: Kanton Wallis

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