Auf dem Waffenplatz Zürich-Reppischtal in Birmensdorf ZH sind vom 2. bis 6. November 2026 insgesamt 1'867 Armeeangehörige aus der Militärdienstpflicht entlassen worden. Dabei gaben sie mehr als 30 Tonnen militärische Ausrüstung zurück.
Die Entlassungsfeiern bildeten jeweils den Abschluss der fünf Entlassungstage. Nach der letzten Besammlung in militärischer Formation wurden die Armeeangehörigen durch Mitglieder des Zürcher Regierungsrates offiziell aus der Armee und der Militärdienstpflicht entlassen.
Die Feiern boten dazu einen würdigen Rahmen, betont auch Sicherheitsdirektor Mario Fehr: «Die Entlassung ist mehr als ein formeller Akt. Für die Armeeangehörigen geht eine Zeit zu Ende, in der sie viel geleistet, erlebt und gelernt haben. Ich wünsche ihnen, dass sie die Erfahrungen aus dieser Zeit in guter Erinnerung behalten und alles Gute für ihren weiteren privaten und beruflichen Weg.»
Bevor die Armeeangehörigen offiziell verabschiedet wurden, gaben sie ihre persönliche militärische Ausrüstung zurück. Dazu gehörten je nach Funktion unter anderem Uniformen, Waffen und Zubehör, Helme, Schutzmasken sowie weitere Ausrüstungsgegenstände.
Das Gewicht der zurückgegebenen Ausrüstung konnte pro Person bis zu 41 Kilogramm betragen. Die Organisation der Entlassungswoche lag bei der Militärverwaltung des Kantons Zürich. Gemeinsam mit dem Armeelogistikcenter Hinwil koordinierte sie die Rücknahme und Verarbeitung des Materials.
Insgesamt wurden während der fünf Tage mehr als 30 Tonnen Material zurückgenommen. Dank der Aufteilung nach Bezirken konnten täglich mehrere hundert Armeeangehörige geordnet abgerüstet werden.
Quelle der Nachricht: Kanton Zürich
