(Symbolbild) (Bildquelle: Stadtpolizei Zürich)
In Zürich sank die Zahl der Straftaten im Jahr 2025 laut der veröffentlichten Kriminalstatistik insgesamt. Sexualdelikte – insbesondere Vergewaltigungen nahmen jedoch im Vergleich zum Vorjahr zu.
Im Jahr 2025 kam es nach einem kontinuierlichen Anstieg in den vorangehenden Jahren zu einer Abnahme der Straftaten. Die Zahlen sanken im Vergleich zum Vorjahr um 3887 Fälle. Dies entspricht einer Abnahme von 8 % auf total 44 434 festgestellte Straftaten (2024: 48 321). Diese Abnahme ist insbesondere auf einen Rückgang bei den Vermögensdelikten
(-3051 Fälle) zurückzuführen.
Die Anzahl der Straftaten gegen Leib und Leben hat ebenfalls um 126 Fälle abgenommen. Die Zahl der Tätlichkeiten ist um 76, die der einfachen Körperverletzungen um 18 und die der schweren Körperverletzungen um 12 Fälle gesunken. Abgenommen in diesem Bereich haben vorwiegend die Delikte auf öffentlichem Grund zwischen Montag und Freitag.
Delikte gegen die sexuelle Integrität sind um 11.9 % angestiegen. Die grösste Zunahme gab es bei den Vergewaltigungen um 66 Straftaten. Der Grund dafür liegt ausschliesslich in der Revision des Sexualstrafrechts, das seit dem 1. Juli 2024 in Kraft ist.
Die Zahl der Einbruchdiebstähle ging zurück auf total 2266 Fälle, was einer Abnahme von 19.5 % entspricht (Vorjahr 2815 Fälle). Bei den Keller- und Fahrzeugeinbrüchen sind die Zahlen ebenfalls tiefer als im Vorjahr. Das ist darauf zurückzuführen, dass die Stadtpolizei Zürich bei gezielten Aktionen über 30 SerientäterInnen festnehmen konnte. Bei den Fahrzeugeinbrüchen konnten diverse TäterInnen in flagranti oder anlässlich der Nahbereichsfahndung verhaftet werden. Auch wurden mehrere SerientäterInnen anhand von Spurentreffern und Ermittlungen überführt.
Die Anzahl der Cyberstraftaten, die auch digitale Vermögensdelikte beinhalten, stagnierte im Berichtsjahr auf hohem Niveau. Während es im letzten Jahr noch 4363 Delikte waren, sind es im Berichtsjahr total 4259 Delikte. Nach wie vor machen Delikte im Zusammenhang mit Missbrauch von Onlinezahlungssystemen über die Hälfte der Delikte in diesem Bereich aus.
Dies sind zum Beispiel Online-Bestellungen mit fremden Kreditkartenangaben und/oder fremder Identität. Erneut nahm die Zahl der Fälle von herkömmlichem Betrug ab, diese fielen um 14.1 % niedriger aus. Auch die Zahlen von digitalem Betrug gingen um 19.5 % zurück, verglichen mit dem Vorjahr.
Die Fälle von Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte sanken in der Stadt Zürich erneut. Im Jahr 2025 waren es 74 Fälle weniger als noch im Vorjahr. Die Anzahl der Fälle, bei denen Mitarbeitende der Stadtpolizei Zürich betroffen waren, sank um 41 Fälle auf 77.
Quelle der Polizeinachricht: Stapo ZH


