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Mels SG – Telefonbetrüger tappt in Polizeifalle

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Ein Polizist legt einem Menschen Handschellen an. Im Hintergrund ist ein Polizeifahrzeug mit orange-weißem Design zu sehen.
(Symbolbild) (Bildquelle: Kantonspolizei St.Gallen)

In Mels SG hat die Kantonspolizei St.Gallen am Freitag, 30. Oktober 2026, einen mutmasslichen Geldabholer festgenommen. Dank der rechtzeitigen Meldung einer 51-jährigen Frau konnte ein Telefonbetrug über mehrere zehntausend Franken verhindert werden.

Die 51-jährige Frau wurde am Montagvormittag von einer unbekannten Täterschaft telefonisch kontaktiert. Die anrufende Person gab sich als Bankmitarbeiter aus, stellte ihr verschiedene Fragen und teilte mit, dass sie sich gleichentags nochmals melden werde.
Dies geschah nicht und der unbekannte Anrufer meldete sich erst am Freitagnachmittag wieder. Er forderte die Frau auf, Bargeld im Wert von mehreren zehntausend Franken von ihrem Bankkonto abzuheben.
Das Geld werde dann am Freitagabend von einem Polizisten in Zivil bei ihr zuhause abgeholt. Die Frau informierte einen Familienangehörigen und anschliessend die Polizei.
Sofort nahm die Kantonspolizei St. Gallen die Ermittlungen auf und konnte gegen 17:30 Uhr anlässlich der geplanten Geldübergabe in Mels einen 27-jährigen Nordmazedonier mit Wohnsitz in der Schweiz festnehmen. Dieser wird beschuldigt, als Geldabholer am versuchten Telefonbetrug beteiligt gewesen zu sein.
Im Einsatz waren mehrere Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen. Für die 51-jährige Frau entstand kein finanzieller Schaden. Die Kantonspolizei St.Gallen hat unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen die Ermittlungen aufgenommen. Es wird unter anderem geklärt, ob der Festgenommene mit weiteren Delikten oder Tatbeständen in Verbindung steht.

Auch nach einer Übergabe: Unbedingt melden

Wer von einem solchen Betrug betroffen ist oder bereits Geld oder Wertgegenstände übergeben hat, soll sich so rasch wie möglich bei der Polizei melden. Auch nach einer erfolgten Übergabe kann eine Meldung wichtige Ermittlungsansätze liefern. Besteht weiterhin Kontakt zur Täterschaft, soll umgehend die Notrufnummer 117 gewählt werden.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo SG

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