In Menzingen kam es am Sonntag nach einem Überholmanöver zu einem Unfall mit zwei Autos. Vier Personen wurden dabei verletzt. Da die Aussagen zum Unfall widersprüchlich sind, sucht die Polizei nun Zeugen.
Der
Unfall ereignete sich am Sonntagmorgen (29. März 2026), kurz vor 08:45 Uhr, auf der Kantonsstrasse zwischen der Verzweigung Nidfuren und der Lorzentobelbrücke. Ein 32-jähriger Autofahrer war talwärts unterwegs und beabsichtigte, ein vorausfahrendes Fahrzeug zu überholen. Dabei kam es zu einer seitlichen
Kollision mit dem ebenfalls talwärts
fahrenden Auto.
An den Fahrzeugen entstand Totalschaden. (Bildquelle: Zuger Polizei)
Infolge der Kollision prallten beide Fahrzeuge auf der rechten Strassenseite in eine Stützmauer. Eines der beteiligten Fahrzeuge wurde anschliessend über die Fahrbahn geschleudert und kollidierte auf der linken Seite zusätzlich mit einer Leitplanke.
Beim Unfall wurden der 32-jährige Lenker des überholenden Fahrzeugs, der 22-jährige Fahrer des zweiten Autos sowie seine beiden Mitfahrenden im Alter von 20 und 23 Jahren verletzt. Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst des Kantons Zug wurden sie in verschiedene Spitäler eingeliefert.
Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen. (Bildquelle: Zuger Polizei)
An beiden Unfallfahrzeugen entstand Totalschaden. Der betroffene Strassenabschnitt musste für die Dauer der Patientenversorgung, der Unfallaufnahme sowie der Fahrzeugbergung gesperrt werden. Durch die Feuerwehren Baar und
Menzingen wurde eine Umleitung eingerichtet und betrieben.
Zeugenaufruf
Da die beteiligten Personen widersprüchliche Aussagen zum Unfallhergang machen, sucht die Polizei Zeugen. Personen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei (T 041 595 41 41) zu melden. Insbesondere wird ein Fahrzeuglenker gesucht, der zum Zeitpunkt des Überholmanövers in entgegengesetzter Fahrtrichtung unterwegs gewesen sein soll.
Im Einsatz standen Angehörige der Feuerwehren Baar, Menzingen und der Strassenrettung der Stützpunktfeuerwehr Zug (FFZ), Mitarbeitende des Feuerwehrinspektorats, mehrere Rettungswagen sowie der Notartzt des Rettungsdienstes Zug, ein privates Abschleppunternehmen und mehrere Einsatzkräfte der
Zuger Polizei.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo ZG