Zwei Männer sind in der Nacht auf Dienstag, 22. September 2026, in eine Autogarage in Mörschwil eingebrochen und mit einem BMW X5 geflüchtet. Wenig später stoppte die Polizei das gestohlene Fahrzeug auf der A1 bei Wallisellen und nahm die beiden Insassen fest.
Kurz nach 2:45 Uhr erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung, dass bei einer Autogarage im Wisental eine Scheibe eingeschlagen worden sei. Mehrere Patrouillen der Kantons- und Stadtpolizei St.Gallen rückten daraufhin aus. Vor Ort musste festgestellt werden, dass die Täter offenbar bereits mit einem gestohlenen Auto geflüchtet waren.
Diese hatten zuvor die Scheibe eines Plexiglastors aufgebrochen und sich so Zutritt ins Gebäude verschafft. Dort stahlen sie den Schlüssel eines BMW X5.
Nachdem sie im Gebäude eine Glasscheibe aufbrachen, gelangten sie in den Showroom und stahlen dort den BWM und flüchteten mit diesem, noch bevor die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen. Am Tatort entstand ein Sachschaden im Wert von rund 2'500 Franken.
In derselben Nacht stahlen die Täter ebenfalls in Mörschwil die Kontrollschilder eines parkierten Autos und montierten diese am gestohlenen BWM X5.
Im Zuge der anschliessenden Fahndung wurde der BMW um 4:15 Uhr auf der Autobahn A1, Höhe Wallisellen, durch eine Patrouille der Kantonspolizei Zürich gesichtet und mittels Matrix «STOP POLIZEI» angehalten. Zwei Franzosen im Alter von 20 und 21 Jahren konnten widerstandslos festgenommen werden. Der BMW wurde sichergestellt.
Einer der Tatverdächtigen hat sich beim Einbruch in Mörschwil Schnittverletzungen zugezogen. Er wurde durch die Kantonspolizei Zürich zur Behandlung ins Spital und anschliessend zurück zur Polizei gebracht.
Im Einsatz standen mehrere Fachdienste und Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen sowie Patrouillen der Stadtpolizei St.Gallen und der Kantonspolizei Zürich.
Zudem wurde die örtliche Feuerwehr in Mörschwil mit sechs Angehörigen zwecks Umleitung und Ausleuchtung des Tatorts aufgeboten. Die Kantonspolizei St.Gallen tätigt im Auftrag der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen die weiteren Ermittlungen.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo SG
