Aufgrund der anhaltenden Hitze und Trockenheit gilt in den Kantonen Obwalden und Nidwalden erhebliche Waldbrandgefahr. Die Behörden rufen die Bevölkerung dazu auf, auf Feuer im Wald und in Waldesnähe zu verzichten.
Aufgrund der aktuellen Wetterlage (anhaltende Hitzewelle) beurteilen das Amt für Wald und Naturgefahren Nidwalden sowie das Amt für Wald und Landschaft Obwalden zusammen mit dem Feuerwehrinspektorat Obwalden und Nidwalden die Waldbrandgefahr als erheblich (Stufe 3 von 5).
Seit Vegetationsbeginn fiel im Vergleich zu anderen Jahren weniger Niederschlag und die aktuelle Wetterlage bringt viel Sonnenschein, hohe Temperaturen und sehr trockene Luft. Stetige Winde sorgen in dieser Kombination für eine sehr schnelle Austrocknung der brennbaren Materialien im Wald und im Offenland.
Die Bevölkerung in den beiden Kantonen Obwalden und Nidwalden wird aufgefordert, das Entfachen von Feuer im Wald und in Waldesnähe zu unterlassen. Es besteht insbesondere an gut besonnten Stellen die Gefahr, dass bereits schon weggeworfene Raucherwaren oder Funken eines Grillfeuers Brände verursachen.
Folgende Verhaltensregeln sind zu beachten: Feuern im Freien ist nur auf fest eingerichteten Feuerstellen erlaubt. Keine brennenden Raucherwaren und Streichhölzer wegwerfen. Bei starkem Wind generell kein Feuer entfachen. Feuer nie unbeaufsichtigt lassen. Feuer vor dem Weggehen vollständig löschen. Den Anweisungen der lokalen Behörden ist Folge zu leisten.
Weitere Informationen über die aktuelle Lage finden sich im Internet unter www.naturgefahren.ch oder unter www.waldbrandgefahr.ch sowie auf den Apps Wetter-Alarm und MeteoSwiss.
Die Feuerwehren, die Forstfachleute, die Waldeigentümer und die Kantonspolizeien danken der Bevölkerung für das achtsame Verhalten, damit Bevölkerung und Natur vor Schäden bewahrt werden können.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo OW

