Reiseunternehmen unter Verdacht im Kanton Aargau - Marihuana im Wert von über einer Million Franken beschlagnahmt
Oberstaatsanwaltschaft Kanton Aargau
Ein Reisenunternehmen aus dem Kanton Aargau steht unter Verdacht des Drogenschmuggels. (Bildquelle: Kantonspolizei Aargau)
Der Inhaber eines Aargauer Reiseunternehmens und dessen Bruder stehen unter dringendem Verdacht, zusammen mehrfach grosse Mengen Marihuana in die Schweiz eingeführt zu haben. Mitte Juni konnte die Kantonspolizei Aargau die Beschuldigten in einer gemeinsamen Aktion mit der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) festnehmen.
Die Kantonale Staatsanwaltschaft führt gegen einen 42-jährigen Kosovaren und dessen 38-jährigen Bruder ein Verfahren wegen Verdachts auf gewerbs- und bandenmässigen
Betäubungsmittelhandel. Die zwei Beschuldigten stehen unter dringendem Verdacht, in Reisecars mehrfach grosse
Mengen Marihuana aus dem Ausland in die Schweiz eingeführt zu haben.
Betäubungsmittel im Reisecar-Anhänger versteckt
In Zusammenarbeit mit der EZV konnte die Kantonspolizei
Aargau nach umfangreicher Ermittlungsarbeit im Kanton
Waadt einen Reisecar sowie ein "Begleitauto" anhalten, die
wenige Minuten zuvor die Schweizer Grenze passiert hatten.
Anlässlich der Anhaltung stellte die EZV im Anhänger des
Reisecars rund 116 Kilogramm abgepacktes Marihuana sicher. Versteckt waren die Drogen hinter einer doppelten
Wand. Der Strassenverkehrswert der beschlagnahmten Betäubungsmittel beträgt über eine Million Franken.
Vier Personen in Untersuchungshaft
Die zwei Beschuldigten, welche im "Begleitauto" sassen,
wurden vor Ort festgenommen. Ebenfalls anlässlich dieser
Anhaltung festgenommen wurden zwei weitere Kosovaren,
die den Reisecar fuhren. Alle vier Männer im Alter von 26 bis
45 Jahren befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft.
Welche Rolle den vier Beschuldigten genau zukommt, ist
Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Den Abschluss des Verfahrens wird die Staatsanwaltschaft
zum gegebenen Zeitpunkt aktiv kommunizieren. Es gilt die
Unschuldsvermutung.



