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Fribourg

Romont FR – Mehr als 500 Kilogramm Kokain beschlagnahmt

Mehr als 500 Kilogramm Kokain beschlagnahmt in Romont
Mehr als 500 Kilogramm Kokain beschlagnahmt in Romont (Bildquelle: Kantonspolizei Freiburg)

Am vergangenen Montagabend wurde die Kantonspolizei in eine Fabrik nach Romont gerufen, nachdem in Warensäcken ein unbekanntes, weisses Pulver entdeckt worden war. Die von der Polizei durchgeführte Analyse ergab, dass es sich dabei um Kokain handelte. Bei der Durchsuchung der an die Fabrik gelieferten Container wurden folglich mehr als 500 kg Drogen entdeckt und beschlagnahmt. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet.

Am Montag, den 2. Mai 2022, um 21.20 Uhr wurde die Kantonspolizei von der Firma Nespresso (Standort Romont) darüber informiert, dass Mitarbeiter beim Abladen von Säcken mit frisch gelieferten Kaffeebohnen eine unbekannte, weisse Substanz entdeckt hatten. Die vor Ort entsandten Beamten liessen das weisse Pulver unverzüglich analysieren, wobei sich herausstellte, dass es sich um Kokain handelte. Bei der Durchsuchung der fünf Schiffscontainer, die am fraglichen Tag per Zug angeliefert worden waren, wurden über 500 kg dieser Droge entdeckt und beschlagnahmt.

Mehr als 500 Kilogramm Kokain beschlagnahmt in Romont
Mehr als 500 Kilogramm Kokain beschlagnahmt in Romont (Bildquelle: Kantonspolizei Freiburg)

Während des Einsatzes wurde ein weiträumiger Sicherheitsperimeter um die Fabrik festgelegt. Ein grosses Polizeiaufgebot war erforderlich, um die sorgfältige Tatbestandaufnahme zu gewährleisten und alle für die laufenden Ermittlungen relevanten Massnahmen zu ergreifen. Rund 20 Mitarbeiter des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) wurden vor Ort eingesetzt. Mit Hilfe von Spezialgeräten scannten sie die verschiedenen Container und halfen bei deren Durchsuchung.

Erste Ermittlungen ergaben, dass die mit Kaffeesäcken beladenen Schiffscontainer von Brasilien in Richtung Romont unterwegs waren. Das beschlagnahmte Kokain hat einen Reinheitsgrad von über 80% und sein Verkaufswert auf dem Markt wird auf über CHF 50 Millionen geschätzt. Es scheint, dass die gesamte Droge für den europäischen Markt bestimmt war.

Die Säcke wurden isoliert und die Drogen kamen mit keinem der in der Produktion verwendeten Produkte in Berührung. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg hat eine Untersuchung eingeleitet. Bis auf Weiteres können keine weiteren Informationen bekannt gegeben werden.

Quelle: Kapo FR