Am Dienstagmorgen, 13. Oktober 2026, hat die Schaffhauser Polizei einen Lastwagen mit erheblicher Schräglage kontrolliert. Zahlreiche ungenügend gesicherte Pakete waren während der Fahrt verrutscht und hatten den Sattelanhänger aus dem Gleichgewicht gebracht.
Am Dienstagmorgen (13.10.2026) um 06:42 Uhr fiel einer Patrouille der Schaffhauser Polizei im Rahmen einer Schwerverkehrskontrolle ein Lastwagen mit polnischer Zulassung auf. Grund dafür war die bereits von aussen deutlich erkennbare Schräglage des Sattelanhängers.
Der Lastwagen wurde daraufhin angehalten und einer eingehenden Kontrolle unterzogen. Bei der Vermessung mittels Profilmessanlage wurde eine Nettoüberbreite von 16 Zentimetern festgestellt. Ursache dafür war eine ungenügend gesicherte Stückgutladung, die während der Fahrt seitlich verrutscht war und gegen die Seitenplane des Sattelanhängers drückte.
Bei der anschliessenden Kontrolle der Ladefläche zeigte sich, dass insbesondere im hinteren Drittel des Sattelanhängers zahlreiche Pakete eines chinesischen Onlinehändlers unzureichend gegen das Verrutschen gesichert waren.
Zusätzlich führte die ungleichmässige Gewichtsverteilung der Ladung zu einer erheblichen einseitigen Belastung des Sattelanhängers. Dadurch wies dieser eine seitliche Schräglage von bis zu 10 Zentimetern auf.
Der 53-jährige georgische Chauffeur musste aufgrund der festgestellten Widerhandlungen ein Depositum in der Höhe von mehreren Hundert Franken hinterlegen.
Der Vorfall verdeutlicht die Bedeutung einer fachgerechten Ladungssicherung und einer gleichmässigen Gewichtsverteilung. Ungenügend gesicherte oder falsch verteilte Ladung – auch bei einem Auto – kann die Fahrstabilität erheblich beeinträchtigen und stellt ein Sicherheitsrisiko für sämtliche Verkehrsteilnehmenden dar.
Quelle der Polizeinachricht: SHPOL
