Im Jagdbanngebiet Schwarzhorn hat ein mutmasslicher Wolf ein Kalb so schwer verletzt, dass es notgetötet werden musste. Die Wildhut setzt nun auf Vergrämung und verstärkt die Überwachung des Gebiets.
In der Nacht vom 16. auf den 17. Juli 2026 ist im eidgenössischen Jagdbanngebiet Schwarzhorn in der Gemeinde Schattenhalb ein Kalb angegriffen und so schwer verletzt worden, dass es notgetötet werden musste.
Der zuständige Wildhüter geht aufgrund des Verletzungsbildes davon aus, dass ein Wolf für den Angriff verantwortlich ist. Eine DNA-Probe soll nun Klarheit schaffen.
Zum Schutz der Nutztiere setzt die Wildhut auf Vergrämungsmassnahmen und intensiviert das Monitoring mit Fotofallen.
Weitere Massnahmen sind trotz einer bestehenden Abschussverfügung in der Region nicht möglich. Das Bundesrecht verbietet den Abschuss von Wölfen in eidgenössischen Jagdbanngebieten.
Quelle der Polizeinachricht: Kanton Bern

