Nach einem Einbruch in ein Waffengeschäft in Sitten sind in der Nacht auf Samstag, 4. Juli 2026, sieben mutmassliche Täter festgenommen worden. Dank einer grossangelegten Fahndung konnte die Walliser Kantonspolizei einen Grossteil der Beute sicherstellen.
Letzte Nacht, kurz vor Mitternacht, wurde in einem Waffengeschäft in Sitten ein Einbruch verübt. Nachdem die Täter die Eingangstür aufgebrochen hatten, erbeuteten sie das Deliktsgut und flohen anschliessend mit einem in Frankreich zugelassenen Fahrzeug.
Die Walliser Kantonspolizei leitete umgehend umfangreiche Fahndungsmassnahmen ein, in Zusammenarbeit mit der Waadtländer Kantonspolizei, den Stadtpolizeien von Monthey und Martigny, der Regionalpolizei PRVC (Police Régionale des Villes du Centre), dem Bundesamt für Zoll und Grenzschutz (BAZG), den Hundestaffeln des Wallis und des Waadtlands sowie mit Unterstützung von Drohnen und einem Super-Puma-Hubschrauber der Armee, der mit einem Nachtsicht- und Wärmebildsystem (FLIR) ausgestattet war.
Die mutmasslichen Täter wurden kurz nach der Tat ausfindig gemacht, setzten jedoch ihre Flucht in Richtung Unterwallis fort, wo sie eine Polizeisperre durchbrachen. Anschliessend liessen sie ihr Fahrzeug auf dem Gebiet der Gemeinde Vérossaz zurück. Zwei Insassen konnten rasch festgenommen werden. Die drei anderen setzten ihre Flucht zu Fuss fort, wurden jedoch kurz darauf zusammen mit zwei Komplizen festgenommen.
Bei den sieben festgenommenen mutmasslichen Tätern handelt es sich um französische Staatsangehörige im Alter von 16 bis 31 Jahren. Sie werden alle nach Abschluss ihrer Vernehmung im Interesse der Ermittlungen in Untersuchungshaft genommen.
Die Staatsanwaltschaft sowie das Jugendgericht des Kantons Wallis haben ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Es sei daran erinnert, dass für die Festgenommenen bis zum Abschluss des Gerichtsverfahrens die Unschuldsvermutung gilt.
Weder das Jugendgericht noch die zuständige Staatsanwaltschaft werden weitere Informationen zum aktuellen Stand der Ermittlungen bekannt geben.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo VS

