Die anhaltende Trockenheit sorgt im Kanton St. Gallen für sinkende Pegel- und Grundwasserstände. Der Kanton appelliert an die Bevölkerung, Wasser sparsam zu nutzen und die geltenden Verhaltensempfehlungen einzuhalten.
Trockenheit bleibt ein grosses Problem
Obwohl es in den vergangenen Tagen vereinzelt geregnet hat, hat sich die Situation im Kanton St. Gallen kaum entspannt. Die Pegel von Flüssen und Seen sowie die Grundwasserstände sinken weiter und erreichen teilweise historische Tiefststände.
Hinzu kommen ungewöhnlich hohe Wassertemperaturen, die Gewässer und ihre Tierwelt zusätzlich belasten.
Gefahrenstufe 4 in den meisten Regionen
Gemäss dem aktuellen Trockenheitsbulletin gilt seit dem 20. Juli 2026 in acht von zehn Gefahrenregionen des Kantons die Gefahrenstufe 4 (grosse Gefahr).
Der Kanton St. Gallen und der Verband St. Galler Gemeindepräsidenten (VSGP) appellieren deshalb erneut an die Bevölkerung, sorgsam mit der wertvollen Ressource Wasser umzugehen.
Diese Verhaltensempfehlungen gelten
Der Kanton empfiehlt insbesondere:- Grün- und Rasenflächen möglichst nicht bewässern.
- Gärten und Pflanzen nur gezielt und sparsam giessen – idealerweise frühmorgens oder am Abend.
- Fahrzeuge und Plätze nicht mit Trinkwasser reinigen.
- Auf das Befüllen oder Nachfüllen von Swimmingpools verzichten.
- Kein Wasser aus Bächen und kleineren Flüssen entnehmen. Dieses Verbot gilt derzeit grundsätzlich im gesamten Kanton.
Jeder Beitrag zählt
Mit einem bewussten Umgang mit Wasser kann die Bevölkerung dazu beitragen, die Gewässer und die Trinkwasserversorgung während der anhaltenden Trockenperiode zu entlasten.
Quelle der Nachricht: Kanton St.Gallen

