Am Donnerstag, 29. Oktober 2026, kam es in der St. Galler Innenstadt zu einer Auseinandersetzung. Ein Mann gab an, mit einem Revolver geschlagen worden zu sein. Die Polizei rückte mit einem Grossaufgebot an und sperrte mehrere Strassen. Später gab es eine überraschende Erkenntnis.
Am Donnerstagabend, kurz nach 21.20 Uhr, ging bei der Stadtpolizei St.Gallen die Meldung über eine Auseinandersetzung in einer Liegenschaft an der Metzgergasse ein. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte einen leicht verletzten Mann an. Dieser gab an, mit einem Revolver geschlagen worden zu sein.
Zudem befinde sich der mutmassliche Täter noch in der Liegenschaft. Aufgrund dessen begaben sich mehrere Patrouillen sowie die Sondereinheit und die Verhandlungsgruppe der Stadtpolizei St.Gallen vor Ort. Der Verletzte, ein 36-jähriger Pole, wurde durch die Rettung zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Da die Umstände zunächst unklar waren, wurden die Metzger- sowie Kirchgasse gesperrt. Zudem mussten Personen, die sich in den umliegenden Bars und Lokalen aufhielten, diese verlassen.
Kurz vor Mitternacht konnte ein 51-jährige Nordmazedonier angehalten werden. Die Abklärungen der Stadt- und Kantonspolizei St.Gallen ergaben, dass der 51-Jährige mit einem Karabinerhaken geschlagen hatte. Der Karabinerhaken konnte in der Wohnung sichergestellt werden, eine Schusswaffe wurde hingegen nicht gefunden.
Da es sich beim Vorfall um ein Antragdelikt handelt, wurde der 51-Jährige nach den polizeilichen Abklärungen wieder entlassen. Bislang ist bei der Kantonspolizei keine Anzeige eingegangen, weshalb derzeit keine weiteren polizeilichen Massnahmen erfolgen.
Quelle der Polizeinachricht: Stapo SG