In der Nacht prallte ein zunächst unbekannter Automobilist auf der A2 gegen die Leitplanke. Mit seinem stark beschädigten Wagen fuhr er anschliessend nach Hause. Dort konnte ihn die Polizei später alkoholisiert antreffen.
Der Selbstunfall ereignete sich am Mittwoch, 29. April 2020,
kurz nach Mitternacht auf der A2 bei Strengelbach. In
Fahrtrichtung Luzern verlor der Fahrer eines Audi auf
regennasser Fahrbahn die Kontrolle über seinen Wagen.
Schleudernd prallte er gegen die Randleitplanke, um danach
noch mit der Mittelleitplanke zu kollidieren.
Weil der
unbekannte Lenker nach kurzem Halt einfach weiterfuhr,
verständigte ein Augenzeuge die Kantonspolizei Aargau.
Obwohl die Kantonspolizei Luzern sofort Ausschau nach
dem Audi hielt, blieb dieser zunächst verschwunden. Auf der
Unfallstelle war jedoch ein Stück des Kontrollschildes
zurückgeblieben. Damit konnte die Polizei den Halter
ermitteln.
An dessen Wohnort im Kanton Luzern stiess die
Polizei dann wenig später auch auf den stark beschädigten
Audi. Wie sich zeigte, war der 26-jährige Mann unverletzt,
jedoch alkoholisiert.
Die Atemluftmessung ergab einen Wert
von umgerechnet rund einem Promille. Die Kantonspolizei
nahm dem Unfallverursacher den Führerausweis ab.


