Trotz Führerausweisentzug in St.Gallen verunfallt - Nach Crash wurde das Auto einfach stehengelassen
Stadtpolizei St.Gallen
Am Sonntagmorgen (20.09.2020) kam es auf der Rosenbergstrasse zu einem Selbstunfall. Nachdem der Lenker die Inselschutzpfosten einer Fussgängerinsel umgefahren hatte, liess er sein Auto in der Nähe stehen. Der Autofahrer entfernte sich vom Unfallort. Die Rosenbergstrasse musste für die Unfallaufnahme eine Stunde gesperrt werden.
Am Sonntag um 06.40 Uhr erhielt die Stadtpolizei St.Gallen die Meldung von einem Selbstunfall an der Rosenbergstrasse. Es stellte sich heraus, dass ein Lenker mit seinem Personenwagen auf der Rosenbergstrasse stadteinwärts fuhr.

Der Unfallfahrer aus St.Gallen war bereits mit einem Führerscheinentzug belegt. (Stadtpolizei St.Gallen)
Höhe Liegenschaft Nr. 28 hatte er bei der Fussgängerinsel die Inselschutzpfosten sowie die Signaltafel umgefahren. Das Fahrzeug stellte er anschliessend in der Nähe in einer Seitengasse ab. Anschliessend lief er Richtung Innenstadt. Zwecks Spurensicherung wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei St.Gallen beigezogen. Später konnte der Fahrzeughalter und mutmassliche Lenker in einem Club in der Innenstadt angehalten werden.
Infolge Alkoholkonsums wurde durch die Staatsanwaltschaft St.Gallen die Blut- und Urinprobe im Kantonsspital St.Gallen verfügt. Der 37-jährige Autofahrer hatte zum Zeitpunkt des Unfalls bereits Führerausweisentzug. Personen wurden keine verletzt.
Es entstand hoher Sachschaden. Die Rosenbergstrasse musste für die Unfallaufnahme eine Stunde gesperrt werden.

