Header Logo

Polizei

ticker

Aargau
Appenzell-Innerrhoden
Appenzell-Ausserrhoden
Basel-Landschaft
Basel-Stadt
Bern
Fribourg
Genf
Glarus
Graubünden
Jura
Luzern
Neuenburg
Nidwalden
Obwalden
Schaffhausen
Schwyz
Solothurn
St.Gallen
Thurgau
Tessin
Uri
Waadt
Wallis
Zug
Zürich
Fürstentum Liechtenstein
Automundo BannerAutomundo Banner
Canton Icon

Waadt – Falsche Bankberater – Polizei nimmt neun Personen fest

19.05.2026 | 13:16

Redaktion Polizeiticker Schweiz

Nächster ❯

Ein Emblem der 'Police de Sûreté' liegt auf einem großen Stapel aus Schweizer Franken-Banknoten, darunter 1000er- und 100er-Nominale.

Die Waadtländer Polizei zerschlägt Betrügerbande, die mit falschen Bankberatern Geld erbeutete (Bildquelle: Kantonspolizei Waadt)

Die Waadtländer Polizei hat neun mutmassliche Betrüger festgenommen, die sich als Bankberater ausgegeben haben sollen.

Die Waadtländer Kriminalpolizei hat am 15. Mai 2026 in der Region Lausanne neun Personen festgenommen, die im Verdacht stehen, an Betrugsfällen mit sogenannten „falschen Bankberatern“ beteiligt gewesen zu sein.
Bei den Festgenommenen handelt es sich um Männer im Alter von 18 bis 27 Jahren – darunter vier Ukrainer, ein Eritreer, ein Portugiese sowie drei Schweizer. Ein Teil der Gruppe soll direkt an den Betrugsmaschen beteiligt gewesen sein, andere stehen im Verdacht, logistische Unterstützung geleistet oder als Finanzintermediäre fungiert zu haben.
Bei Hausdurchsuchungen stellte die Polizei über 36’000 Franken Bargeld sowie zahlreiche Bankkarten sicher. Einer der Verdächtigen trug zudem eine Schreckschusspistole bei sich.
Fünf Beschuldigte wurden bereits einvernommen und befinden sich nun in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen laufen weiter.

Betrugsmasche mit falschen Bankmitarbeitern

Seit Monaten registriert die Polizei schweizweit einen starken Anstieg solcher Betrugsfälle. Die Täter geben sich telefonisch als Bankmitarbeitende aus und behaupten etwa, es habe verdächtige Kontobewegungen gegeben oder ein dringendes Sicherheitsupdate sei nötig.
Unter psychologischem Druck bringen sie ihre Opfer dazu,
  • Geld auf angeblich sichere Konten zu überweisen,
  • Zugangsdaten preiszugeben oder
  • Fernzugriff auf Computer und E-Banking zu gewähren.
Polizei warnt erneut
Die Polizei erinnert daran:
  • Banken verlangen niemals Überweisungen auf „Sicherheitskonten“
  • Zugangsdaten dürfen niemals weitergegeben werden
  • Fernzugriffe sollten niemals erlaubt werden
Bei verdächtigen Anrufen soll das Gespräch sofort beendet und die Bank direkt über die offizielle Telefonnummer kontaktiert werden.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo VD

Kategorien:

Waadt
Aktuell

Nächster ❯

Falsch Parker Ad Banner
waadt
Waadt – Falsche Bankberater – Polizei nimmt neun Personen fest