(Symbolbild) (Bildquelle: Polizei)
Am Dienstag, 7. April 2026, informierte die Polizei über Ermittlungen gegen zehn Jugendliche im Kanton Waadt, die gefälschte Ausweise bestellt hatten. Der Fall wurde dem Jugendgericht übergeben.
Das Paket wurde im Mai 2025 vom Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit in Zürich abgefangen. Es enthielt neun gefälschte Identitätskarten und einen gefälschten Führerausweis aus verschiedenen europäischen Ländern. Der Fall wurde danach an die Polizei im Kanton Waadt übergeben.
Die Ermittlungen der Gendarmerie in Vevey ergaben, dass die Bestellung über einen WhatsApp-Kontakt im Vereinigten Königreich erfolgt war. Insgesamt waren zehn Jugendliche beteiligt. Eine Analyse der forensischen Polizei bestätigte, dass es sich um Fälschungen handelt.
Die Jugendlichen gaben an, die Tragweite ihres Handelns unterschätzt zu haben. Der Fall wurde dem Jugendgericht übergeben, das entsprechende Entscheide gefällt hat.
Die Polizei weist darauf hin, dass Herstellung, Bestellung, Besitz und Verwendung gefälschter Ausweise strafbar sind – auch für Minderjährige. Zudem wird vor Angeboten in sozialen Netzwerken und Messenger-Diensten gewarnt.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo VD


