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Weinfelden TG – Kampagne sensibilisiert für Warnzeichen von Gewalt

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Ein verschwommener Hintergrund mit großem, rosa Text in der Mitte: 'Seine Grenzen zählen. Deine nicht.' Darunter steht kleiner: 'Auch so beginnt Gewalt.'
Gleichstellung gilt als wichtiger Schutzfaktor gegen Gewalt. (Bildquelle: Stadt Weinfelden)

Die Stadt Weinfelden beteiligt sich an der nationalen Kampagne «Gleichstellung verhindert Gewalt». Ziel ist es, die Bevölkerung für Warnzeichen häuslicher, sexualisierter und geschlechtsbezogener Gewalt zu sensibilisieren.

Die Stadt Weinfelden trägt die Kampagne «Gleichstellung verhindert Gewalt» lokal mit und macht über ihre Kanäle auf die zentralen Botschaften und Hilfsangebote aufmerksam. «Ich empfinde es als unsere Pflicht, auf Gewaltprävention aufmerksam zu machen.
Es ist wichtig, Warnzeichen frühzeitig zu erkennen und Betroffene nicht allein zu lassen», sagt Stadtrat Claudio Votta. Die nationale Kampagne des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann wurde Ende 2025 lanciert und wird zwei Mal jährlich aktiv ausgespielt.

Gewalt beginnt oft früh

Die Kampagne zeigt, dass Gewalt nicht erst bei körperlichen Übergriffen beginnt. Auch wiederholte psychische Herabsetzung, Kontrolle, Isolation oder das Ausnutzen von Macht können frühe Warnzeichen sein. Ziel ist es, die Bevölkerung dafür zu sensibilisieren und zu ermutigen, bei Unsicherheit hinzuschauen und Unterstützung zu suchen.

Gleichstellung schützt

Die Kampagne macht deutlich: Gleichstellung ist ein wichtiger Schutzfaktor gegen Gewalt. Wenn Menschen gleiche Rechte, Chancen und Handlungsmöglichkeiten haben, werden Machtungleichgewichte und Abhängigkeiten reduziert. Die Stadt Weinfelden unterstützt diese Botschaft und setzt sich für ein respektvolles Zusammenleben ein.

Hilfe ist möglich

Auf der Website ohne-gewalt.ch finden Betroffene, Angehörige, Bekannte und auch Personen, die ihr eigenes Verhalten hinterfragen, Informationen und passende Unterstützungsangebote. Ab Juni 2026 macht die Kampagne zusätzlich auf die neue Opferhilfe-Nummer 142 aufmerksam.
Ein gelbes Schild im Hochformat mit schwarzer Schrift. Darauf steht 'HILFE BEI GEWALT 142', inklusive eines Telefonsymbols.
Betroffene erhalten kostenlose und vertrauliche Beratung. (Bildquelle: Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK))
Quelle der Nachricht: Stadt Weinfelden

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