(Symbolbild) (Bildquelle: Polizei )
Im Kanton Thurgau sind die Verkehrsunfälle 2025 leicht zurückgegangen. Auch die Zahl der Verletzten sank deutlich, während es nur zwei Todesopfer gab – so wenige wie noch nie. Hauptursachen bleiben Ablenkung, Alkohol und nicht angepasste Geschwindigkeit.
Die 1'076 Verkehrsunfälle entsprechen einem Rückgang von 3.1 Prozent gegenüber dem Vorjahr (1110). Die Zahl der verletzten und getöteten Personen ist auf 571 gesunken (2024: 630) – der tiefste Stand der vergangenen 30 Jahre. Während die Zahl der Schwerverletzten auf 121 anstieg (103), resultierte bei den Leichtverletzten ein Rückgang auf 448 (520).
2025 gab es auf Thurgauer Strassen zwei Todesopfer, so wenige wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Im Mai verstarb ein Autofahrer in Roggwil bei einer Frontalkollision auf dem Autobahnzubringer. Im Oktober wurde in Münchwilen eine Frau, die mit einem Velo unterwegs war, bei einem Zusammenstoss mit einem Lastwagen tödlich verletzt.
Während die Zahl der Unfälle mit Beteiligung von Personenwagen (895), Motorrädern (85), E-Bikes (53) und Fussgängerinnen und Fussgängern (41) zurückging, gab es bei Unfällen mit Velos (94) und E-Trottinetts (19) einen Anstieg zu verzeichnen.
Im Vergleich zum Durchschnitt der vergangenen Jahre zeigten sich weder nach unten noch nach oben markante
Veränderungen. Rund ein Fünftel aller Verkehrsunfälle (203) waren auf Unaufmerksamkeit und Ablenkung zurückzuführen. Bei 135 Unfällen war die Hauptursache Alkoholeinfluss, bei 74 Unfällen nicht angepasste Geschwindigkeit.
Ein Vergleich der Unfall- und Opferzahlen über einen längeren Zeitraum zeigt, dass die Kantonspolizei Thurgau einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leistet. Einerseits mit repressiven Massnahmen wie Geschwindigkeits- und anderen Verkehrskontrollen. Andererseits haben auch präventive Massnahmen wie der Verkehrsunterricht an Schulen oder die Kampagnen im Rahmen von "Verkehrssicherheit Thurgau" zusammen mit dem Strassenverkehrsamt, dem Tiefbauamt und dem Amt für Volksschule einen hohen Stellenwert.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo TG


